| Schau mit signiertem Mauerteil eröffnet |
|
|
|
| Samstag, 04. September 2010 um 07:59 Uhr | ||
Neubrandenburg (dpa/mv) - 20 Jahre nach dem Fall der Mauer ist in Neubrandenburg ein Teil des «Antifaschistischen Schutzwalls der DDR» in einem Einkaufszentrum zu sehen. Die dazugehörige Ausstellung «Mauerfälle» wurde am Freitag im Marktplatzcenter eröffnet, teilte die Verbundnetz Gas AG (Leipzig) mit. Bis zum 12. September sollen Schulklassen direkt am Mauerstück Geschichtsunterricht erhalten, um ihnen die Geschehnisse von 1989/90 nahe zu bringen. Die von der VNG initiierte Ausstellung ist erstmals im Nordosten zu sehen, wird danach unter anderem in Frankfurt/Main und Brüssel gezeigt und soll 2011 in Rostock zu sehen sein.
Das 3,60 Meter hohe und 2,7 Tonnen schwere Betonmauerteil ist ein Unikat. Es wurde von dem Leipziger Künstler Michael Fischer-Art gestaltet und von den «Vätern der Einheit» Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU), dem damaligen US-amerikanischen Präsidenten George Bush, von Michail Gorbatschow und Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) signiert. Während der Ausstellung wird der Künstler Fischer-Art mit Schülern arbeiten.
Zeitgleich startet ein Schülerwettbewerb, bei dem sich Schüler ab der 4. Klasse mit den Entwicklungen ihrer Heimatstadt seit 1989 auseinandersetzen können. Zudem zeigt eine Fotoausstellung Momentaufnahmen aus den entscheidenden Sommer- und Herbstmonaten des Jahres 1989.
|
























































