| Donau-Festival präsentiert die Kunst Ungarns |
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| Montag, 06. September 2010 um 06:51 Uhr | ||
Regensburg (dpa/lby) - Das internationale Kulturfestival donumenta wird in diesem Jahr die Werke zahlreicher Künstler aus Ungarn in Regensburg vorstellen. Bei dem 2003 gestarteten Festival wird jedes Jahr die Kunstszene eines anderen Donau-Anrainerstaates präsentiert. Die siebenwöchige Ungarn-Schau (16. September bis 6. November) ist das vorletzte Land auf der Liste, im kommenden Jahr wird die Veranstaltungsreihe mit Serbien abgeschlossen.
Die Hauptausstellung «Liberation Formula» sei mit mehr als 30 teilnehmenden Künstlern die bislang größte Schau zeitgenössischer ungarischer Kunst in Deutschland, berichteten die Organisatoren. Die Ausstellung wird im Kunstforum Ostdeutsche Galerie und an mehreren anderen Orten gezeigt. Insgesamt werden im Rahmen der donumenta die Werke von etwa 100 Kreativen vorgestellt. Auch Konzerte, Theater- und Tanzveranstaltungen, Lesungen und Filmvorführungen sind geplant.
Im Bereich der bildenden Kunst wird in der Regensburger Minoritenkirche eine Installation von Balázs Kicsiny mit lebensgroßen Figuren gezeigt. Auch öffentliche Plätze werden bei dem Festival eingebunden. So ist in einer Einkaufspassage ein Videoprojekt zu sehen, in einem Park Nahe des Bahnhofs eine Installation und am Dachauplatz die Lichtprojektion einer Freiheitsstatue.
Das donumenta-Projekt wurde von der Regensburger Künstlerin Regina Hellwig-Schmid initiiert. Sie hatte zuvor bereits andere Kunstprojekte angestoßen, die die Donau als großen völkerverbindenden Strom nach Südosteuropa im Fokus hatten.
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