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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunst & Kultur

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Ruhr.2010 plant trotz Loveparade Abschlussfeier in Duisburg PDF Drucken E-Mail
Freitag, 10. September 2010 um 06:36 Uhr

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Essen (dpa) - Trotz der Loveparade-Tragödie mit 21 Toten plant die Kulturhauptstadt eine große Abschlussfeier mit Duisburg als einem von vier Festorten. «Wir wollen den Schatten der Loveparade nicht abwerfen, wir müssen damit leben», sagte Ruhr.2010-Chef Fritz Pleitgen der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag. «Genau deshalb wollen wir Duisburg dabei haben.» Die Duisburger Loveparade war 2010 offizieller Bestandteil des Kulturhauptstadtprogramms, wurde aber unabhängig von der Ruhr.2010 vom privaten Veranstalter Lopavent organisiert. Gefeiert werden soll der Abschluss der Kulturhauptstadt außerdem in Essen, Gelsenkirchen und Dortmund.

 

Eine Absage würde den bisherigen Erfolgen der Kulturhauptstadt nicht gerecht, sagte Pleitgen. «Es wäre schlecht, sich jetzt leise davonzumachen.» Bis Ende Juli sei alles «wie ein Spaziergang durch ein Blumenfeld» verlaufen. Auch nach der Tragödie bleibe aber die Pflicht, die Kulturhauptstadt für das Ruhrgebiet zum Erfolg zu machen.

 

Pleitgen zeigte sich überzeugt davon, dass das Image der Region unter den bestürzenden Bildern von Duisburg auf Dauer nicht leiden werde. «Die Leute können trennen. Duisburg ist nicht Ramstein oder Eschede.» Auch Duisburg selbst werde sich im öffentlichen Ansehen erholen, prognostizierte der Ruhr.2010-Chef. «Duisburg wird doch viel mehr mit dem Hafen und Handel, mit Mercator und Kultur verbunden.»

 

Der Duisburger Stadtspitze stellte Pleitgen allerdings ein schlechtes Zeugnis aus. «Ich habe bei der Stadtspitze das nötige Format nicht gesehen», sagte er. Unverständlich sei es auch, dass der Rat der Stadt angesichts einer derartigen Katastrophe erst sechs Wochen später zusammengetreten ist.

 

Das bisherige Programm der Kulturhauptstadt ist nach Pleitgens Wahrnehmung von der Bevölkerung breit mitgetragen worden. Überall hätten Städte und Kultureinrichtungen zusammengearbeitet, Museen oder Musikinstitutionen seien enger zusammengerückt. Diese Erfolge würden durch die Loveparade-Katastrophe keineswegs hinfällig, sagte der Ruhr.2010-Chef.

 

 

www.ruhr2010.de

 



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