| 350 Denkmäler am Sonntag geöffnet |
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| Freitag, 10. September 2010 um 06:36 Uhr | ||
Zossen/Potsdam (dpa/bb) - Alte Burgen, Klöster und Bunker aus dem Kalten Krieg: Rund 350 Denkmäler können an diesem Sonntag in Brandenburg zum bundesweiten «Tag des offenen Denkmals» besichtigt werden. «Denkmäler sind auch in Brandenburg ein wesentlicher Teil der Kulturlandschaft», sagte Thomas Drachenberg vom Landesamt für Denkmalpflege in Zossen der Nachrichtenagentur dpa. «Am Tag des offenen Denkmals haben Bürger auf einfache Art die Gelegenheit, sich diese Schätze anzusehen.» Eröffnet wird die landesweite Veranstaltung von Kulturministerin Martina Münch (SPD) an der Postmeilensäule in Bad Belzig (Potsdam-Mittelmark).
Besucht werden können etwa das Kloster Neuzelle (Oder-Spree), der Bahnhof Angermünde (Uckermark) und das Fachwerk-Kaufmannshaus in Wittstock/Dosse (Ostprignitz-Ruppin). In Potsdam gibt es unter anderem Führungen durch das Große Waisenhaus, das als das größte geschlossene Barock-Ensemble der Stadt gilt. In Höhenland (Märkisch- Oderland) kann der ehemalige NVA-Bunker Wollenberg besichtigt werden, in dem während des Kalten Krieges hochkomplexe militärische Nachrichtentechnik untergebracht war.
Der Tag des offenen Denkmals findet jedes Jahr bundesweit am zweiten Sonntag im September statt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert die Aktionen, an der im vergangenen Jahr 4,5 Millionen Bürger teilnahmen. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto «Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr». Eröffnet wird sie im niedersächsischen Lüneburg von Bundespräsident Christian Wulff.
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