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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Mona Lisa und Nofretete als Enten in Hildesheim PDF Drucken E-Mail
Freitag, 10. September 2010 um 06:36 Uhr

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Hildesheim (dpa/lni) - Kunstgeschichte zum Quaken: Besucher des Hildesheimer Roemer- und Pelizaeus-Museum können von Sonntag an da Vincis Mona Lisa, die Nofretete, van Goghs Selbstporträt oder den «Mann über dem Nebelmeer» von Caspar David Friedrich sehen. Allerdings sind alle Figuren als Enten im Stile von Donald Duck dargestellt. Insgesamt hat eine Künstlergruppe 400 Nachbildungen berühmter Kunstwerke oder archäologischer Funde für die Schau mit dem Titel «Duckomenta - Welt-Kultur-(Enten)-Erbe» gestaltet.

 

«Die Besucher surfen sozusagen auf Entenfüßen durch die Ausstellung», erläuterte Museumschefin Katja Lembke am Donnerstag das Konzept. Und dabei kommt man aus dem Schmunzeln kaum heraus, wenn man die Bezüge zu den bekannten Vorbildern erkennt. Zu sehen sind etwa das bekannte Porträt der österreichischen Kaiserin Sissi, die Engel aus der Sixtinischen Kapelle oder auch eine angeblich jungsteinzeitliche Venus-Statue - jeweils mit deutlichem Entenschnabel versehen.

 

Aber auch moderne Kunst wurde für die Ausstellung neu interpretiert. So ist eine der fülligen Nanas von Niki de Saint Phalle mit großen Micky-Maus-Ohren zu sehen, Roy Lichtensteins berühmtes «Ertrinkendes Mädchen» wird zur «Ertrinkenden Ente» und auch eine auf dem Kopf stehende Ente nach dem Vorbild von Georg Baselitz fehlt nicht im Spektrum der «Duckomenta».

 

Bei der Ausstellung, die laut Lembke etwa eine Viertelmillion Euro gekostet hat, geht es aber nicht nur um Unterhaltung. «Wir bleiben damit natürlich auch unserem Bildungsauftrag treu», sagte die Museumsleiterin. Denn große und vor allem kleine Besucher sollen durch die verfremdeten Werke auch an die Originale herangeführt werden. Tafeln neben den Nachbildungen liefern Informationen zum ursprünglichen Kunstwerk.

 

Die «Duckomenta» hat mit dem Walt Disney-Konzern nichts zu tun. Die Werke wurden von der Künstlergruppe Interduck geschaffen, die vor fast 25 Jahren an der Kunsthochschule Braunschweig entstand. Interduck hat ihre tierischen Werke bereits an mehreren Orten gezeigt. Noch nie aber waren so viele «Duckomenta«-Exponate wie in der Hildesheimer Ausstellung zu sehen.

 

Zum ersten Mal arbeitet das Museum bei dieser Sonderausstellung mit dem in der Nähe von Hildesheim gelegenen Schloss Marienburg zusammen. Einige «Duckomenta»-Werke sind im Schloss ausgestellt. Ein entenhaftes Porträt des früheren Schlossherrn, Prinz Ernst August von Hannover, befindet sich aber nicht darunter. Die Sonderausstellung ist noch bis zum 1. Mai 2011 in Hildesheim zu sehen.

 

 

http://www.duckomenta-ausstellung.de


 



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