| Ausstellung zur «Leipziger Schule» im Tübke-Haus |
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| Sonntag, 12. September 2010 um 08:20 Uhr | ||
Leipzig (dpa) - Im ehemaligen Wohn- und Arbeitshaus von Werner Tübke (1929-2004) wird seit Samstag Malerei der «Leipziger Schule» ausgestellt. Galerist Karl Schwind hat die Sammlung Fritz P. Mayer in die Messestadt geholt. Der Frankfurter Textilfabrikant Mayer hat seit 1994 einen beträchtlichen Bestand an Werken der gegenständlichen Leipziger Malerei zusammengetragen. Zu sehen sind nach Galerieangaben 24 meist großformatige Werke von Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke, Bernhard Heisig, Willi Sitte und anderen renommierten Vertretern der «Leipziger Schule».
Die Sammlung Fritz P. Mayer umfasst den Angaben zufolge mehr als 80 Bilder, darunter Schlüsselwerke der ostdeutschen Nachkriegsmoderne wie Mattheuers «Seltsamer Zwischenfall», Tübkes «Tod im Gebirge» oder Heisigs «Der Maler und sein Thema». Die Kollektion zähle zu einer der bedeutendsten Kollektionen Leipziger Kunst in Deutschland. Im Tübke- Haus soll es künftig halbjährlich wechselnde Ausstellungen geben.
Der Galerist Schwind betreut die künstlerischen Nachlässe von Tübke und Mattheuer sowie zahlreiche Leipziger Künstler. Die «Sammlung Fritz P. Mayer - Leipziger Schule» zieht in den renovierten und umgebauten ersten Stock der repräsentativen Villa ein. Im Dachgeschoss hat dort die Tübke-Stiftung ihr Domizil, die einen umfassenden Einblick in das Leben und Werk des Malers gibt und Arbeiten aus all seinen Schaffensperioden zeigt.
www.tuebke-stiftung-leipzig.de
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