| Schau zu Comic-Igel Mecki in Rotenburger Museum |
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| Sonntag, 12. September 2010 um 08:20 Uhr | ||
Rotenburg a.d. Fulda (dpa/lhe) - Für viele war er ein Begleiter ihrer Kindheit: der Igel «Mecki» aus der Radio- und Fernsehzeitschrift «Hörzu». Mit seinem Wohlstandsbauch und seiner Reiselust wurde der Comic-Mecki in den 1950er und 1960er Jahren zu einem Spiegelbild der deutschen Gesellschaft.
Unter dem Titel «Mecki - Sechzig Jahre Comic-Abenteuer» zeigt das Museum für zeitgenössische Kunst, Kultur und Karikatur «Muzkkka» in Rotenburg an der Fulda seit Samstag mehr als 200 Mecki- Originalzeichnungen aller sieben Maler und Pressezeichner, die seit 1949 an Deutschlands langlebigste Bildergeschichte gearbeitet haben. Die Schau ist bis zum 22. Dezember zu sehen.
Die Sammlung ist eine Leihgabe aus dem Deutschen Museum für Karikatur und Zeichenkunst Wilhelm-Busch in Hannover. Außerdem sind Mecki-Puppen, Lampions und Zahlteller mit Mecki-Motiv zu sehen. Im Flur ist die Rennstrecke zu der Geschichte vom Hasen und dem Igel angelegt, mit echtem Sand und Möhren und Salatköpfen aus Plastik. In einem extra Raum werden Mecki-Filme gezeigt.
Die Mecki-Abenteuer führen den Comic-Igel in exotische Länder. Er trifft auf den Tiger Halef und indische Maharadschas, reist auf fliegenden Teppichen und trifft die Uruguro-Indianer. Mit schelmisch blitzenden Augen und neugieriger Stupsnase erkundet Mecki die Welt und erfreut seit seine Fans seit mehr als 60 Jahren.
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