| Neue Dauerausstellung im Schloss Horst |
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| Dienstag, 14. September 2010 um 06:41 Uhr | ||
Gelsenkirchen (dpa/lnw) - Mit «Leben und Arbeiten in der Renaissance» eröffnet das Museum Schloss Horst am 4. November den ersten Teil einer neuen Dauerausstellung. Dabei dreht sich zunächst alles um die Arbeitsbedingungen der Menschen im 16. Jahrhundert. Später wird die Ausstellung um zwei weitere Teile erweitert, die sich mit dem Leben der einfachen und herrschaftlichen Menschen dieser Zeit beschäftigen. Zwischen 1554 und 1572 wurde das Schloss erbaut. Der Bauherr hat damals Tagebuch geführt, sodass sich das Leben auf der Baustelle genau nachvollziehen lässt.
Ein neun Quadratmeter großes Modell soll zeigen, wie die Baustelle ausgesehen hat. «Eine der ersten Fälle von Lohnzahlung im Krankheitsfall wurde am Schloss Horst dokumentiert», verrät Dr. Volker Bandelow, Leiter des Kulturreferats Gelsenkirchen. Die Arbeitstechniken von Maurern, Dachdeckern und Schmieden sollen den Besuchern näher gebracht werden. Mit 370 000 Euro fördert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Dauerausstellung.
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