| Die Objektkünstlerin Rebecca Horn |
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| Mittwoch, 15. September 2010 um 06:13 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Sie begann mit Körperplastiken im Stil der Body- Art, arbeitete als Aktionskünstlerin und drehte Experimentalfilme. Bekannt machten sie aber vor allem ihre Rauminstallationen («Die chinesische Verlobte», 1976). Längst gilt Rebecca Horn als eine der wichtigsten und vielseitigsten Künstlerinnen der Gegenwart.
Zumeist kreist ihr Schaffen um den Körper, der zur Chiffre von Eros, Tod und Trauer wird. 1972 war Horn als jüngste Teilnehmerin auf der Documenta in Kassel vertreten. Sie ist Trägerin zahlreicher angesehener Auszeichnungen wie des Goslarer Kaiserrings oder des Piepenbrock-Preises für Skulptur.
Am 24. März 1944 im Odenwald (Hessen) geboren, studierte sie an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, lebte von 1972 bis 1981 in New York und heute in Berlin und Paris. Lehrtätigkeiten führten sie zum California Art Institute der University of San Diego und zur Berliner Akademie der Künste.
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