| Winckelmann-Museum zeigt Götzen und Idole |
|
|
|
| Donnerstag, 16. September 2010 um 09:43 Uhr | ||
Stendal (dpa/sa) - Das Stendaler Winckelmann-Museum widmet sich in einer neuen Sonderausstellung Götzenbildern und Idolen. Vom 18. September bis 28. November sind dazu mehr als 200 Leihgaben aus zahlreichen deutschen Museen und anderen Institutionen zu sehen. Dazu gehören kleine, menschenähnliche Figuren aus der Antike, die vor tausenden Jahren für Kultzwecke oder als Grabbeigaben Verwendung fanden. Die genaue Deutung solcher Kunstwerke sei bis heute schwierig, teilte das Museum am Mittwoch in Stendal mit. Die Völker des Altertums hätten ihnen unterschiedliche Bedeutung beigemessen und ihnen teils magische Kräfte zugeschrieben.
Die Schau «Vom Götzenbild zum Idol - Von der Schwierigkeit, die frühen Menschenbilder zu verstehen» beleuchtet auch den Wandel im Umgang mit Götzen und Idolen bis in das 19. Jahrhundert. Laut Museum wurden solche Symbole im christlichen Glauben negativ wahrgenommen, wie die Bilderstürme der Reformation gezeigt hätten.
Das Winckelmann-Museum wurde 1955 gegründet und beherbergt eine Dauerausstellung zum Leben und Schaffen von Johann Joachim Winckelmann (1717-1768), dem in Stendal geborenen Begründer der klassischen Archäologie. Träger ist die Winckelmann-Gesellschaft.
http://www.winckelmann-gesellschaft.de
|
























































