| Schweizer Künstler zu Gast in München |
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| Freitag, 17. September 2010 um 06:46 Uhr | ||
München (dpa/lby) - Die Schweiz ist zu Gast in München. An diesem Freitag startet in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung die Ausstellung «...Giacometti, Hodler, Klee... Höhepunkte der Schweiz aus sieben Jahrhunderten». Das Kunstmuseum Bern - das älteste Museum der Schweiz mit einer ständigen Sammlung - hat mehr als 150 Werke aus seinem Bestand zur Verfügung gestellt und für die Ausstellung nach München gebracht. «1949 gab es in Bern eine Ausstellung mit Hauptwerken aus Münchner Sammlungen. Vielleicht ist das jetzt ein bisschen verspätet der Dank für die Ausstellung von damals», sagte Museumsdirektor Matthias Frehner am Donnerstag in München.
«Es ist ein Phänomen - in vielem ist die Schweiz ja ein Sonderfall. Und das gilt auch für die Kunstproduktion.» Kunst aus der Schweiz sei im Ausland lange Zeit nur wenig beachtet gewesen. «Künstlerräume von Albert Anker über Karl Stauffer-Bern zu Ferdinand Holder verdeutlichen eine unabhängige künstlerische Entwicklung, die auch außerhalb der Kantonsgrenzen an Bedeutung gewinnt, um mit der Giacometti Familie, Paul Klee oder Jean Tinguely die internationale Bühne zu betreten», fassten die Kuratoren zusammen.
Den Anfang der Ausstellung macht eine Darstellung des Schweizer Nationalhelden Wilhelm Tell. Noch bis zum 9. Januar 2011 sind die Gemälde und Skulpturen von 60 bekannten und weniger bekannten Künstlern aus sieben Jahrhunderten Schweizer Kunstschaffen in München zu sehen.
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