| Ausstellung würdigt flämischen Zero-Maler Verheyen |
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| Freitag, 17. September 2010 um 06:46 Uhr | ||
Düsseldorf (dpa/lnw) - Eine Ausstellung mit Werken des flämischen Zero-Künstlers Jef Verheyen ist im Haus der Langen Foundation auf der ehemaligen Nato-Raketenstation bei Neuss zu sehen. Verheyen (1932- 1984) war ein enger Freund des «Nagelkünstlers» Günther Uecker, der einer der wichtigsten Vertreter der Zero-Bewegung der 1960er Jahre ist. Uecker erinnert für die Schau «Jef Verheyen and Friends» (bis 16.1.2011) an eine gemeinsame Aktion aus dem Jahr 1967. Er rekonstruierte die Holzrahmen-Installation «Flämische Landschaft» auf dem Rasen des Geländes.
«Wir machten die Landschaft zur Grundlage unserer Gegenwartswahrnehmung», sagte Uecker am Donnerstag. Er bezog sich auf die Zero-Künstler, die nach den Grausamkeiten der Nazis im Zweiten Weltkrieg neue künstlerische Ausdrucksformen schafften. Außerdem werden in der Ausstellung 32 abstrakte Werke des Licht- und Farbkünstlers Verheyen gezeigt und 32 Werken seiner Künstlerfreunde wie Uecker, Yves Klein und Piero Manzoni gegenübergestellt. Die Schau ist Teil der Düsseldorfer Quadriennale.
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