| Gernhardt-Preis an Kurzeck und Widmann verliehen |
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| Dienstag, 21. September 2010 um 06:31 Uhr | ||
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die beiden Autoren Peter Kurzeck und Andreas Martin Widmann haben am Montag in Frankfurt den Robert Gernhardt-Förderpreis erhalten. Die mit insgesamt 24 000 Euro dotierte Auszeichnung wurde zum zweiten Mal vergeben.
Der 1943 geborene Kurzeck wurde für sein Projekt «Vorabend» ausgezeichnet, den fünften Band seiner autobiografischen Chronik «Das alte Jahrhundert». Es geht dabei um die Menschen in Kurzecks oberhessischem Heimatdorf Staufenberg. Kurzeck zählt zu den renommiertesten Autoren, die aus Hessen kommen.
Der junge Autor Widmann - 1979 geboren - wurde für sein Romanprojekt «Die Glücksparade» ausgezeichnet. Es erzählt aus der Perspektive eines Heranwachsenden, der sich innerlich von seinen Eltern distanziert, vom sozialen Abstieg und Auseinanderbrechen einer Familie. Widmann lebt im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel.
Die Auszeichnung erinnert an den 2006 gestorbenen Frankfurter Dichter und Zeichner Robert Gernhardt. Der vom hessische Kunstministerium vergebene Preis wurde von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen gestiftet. Eine dreiköpfige Jury um die Frankfurter Schriftstellerin Eva Demski hat die beiden diesjährigen Preisträger unter 46 Bewerbungen ausgesucht.
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