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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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«King Kohl» - Karikaturen zur Einheit PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 22. September 2010 um 06:18 Uhr

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Bremen (dpa/lni) - Die Deutschen feierten die Einheit vor 20 Jahren euphorisch. Doch im Ausland blickten viele besorgt auf den Riesen, der neu in der Mitte Europas entstand. Das zeigt sich besonders deutlich in den Karikaturen aus dieser Zeit. In der Bremischen Bürgerschaft thematisiert von diesem Mittwoch an eine Ausstellung mit zahlreichen satirischen Zeichnungen aus der internationalen Presse die Ängste der deutschen Nachbarn und die Kritik an der Wiedervereinigung.

 

Eine Karikatur stellt zum Beispiel den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) als «King Kohl», also als behaarten Riesenaffen, dar. In seiner Pranke hält er das hilflose Europa, dem er das Hemd vom Leib reißt. Ein israelischer Zeichner sieht Deutschland als einen geteilten Drachen, der wiedervereint erstarkt. Der britische Daily Star lässt in einer Bildserie gar einen Wehrmachtssoldaten in Richtung «viertes Reich» marschieren.

 

«Damals gab es große, große Bedenken», sagte Harald Biermann vom Haus der Geschichte am Dienstag. Die Karikaturen stammen aus dem Fundus des Museums in Bonn, das für die Schau «Deutschlandbilder. Das vereinigte Deutschland in der Karikatur des Auslandes» eine Auswahl zusammenstellte. «Allerdings war die Sicht in den Regierungen Europas deutlich negativer als in der Bevölkerung. Der Fall der Mauer ist in Paris auch auf der Straße gefeiert worden.»

 

Deshalb sind in der Ausstellung auch durchaus Karikaturen zu finden, die die Einheit als Befreiungsschlag begrüßen. Sie zeigen den Sturz des früheren DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker oder machen sich über seinen Nachfolger Egon Krenz lustig. In einer Zeichnung klammert sich dieser beispielsweise an die Füße einer ostdeutschen Familie, um sie mit den Worten «Geht nicht. Wir lieben euch» zum Bleiben überreden will.

 



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