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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Stiftung Moritzburg vor neuem Anfang Von Petra Buch, dpa PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 22. September 2010 um 06:18 Uhr

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Undurchsichtige Haushaltsführung und Mängel beim Brandschutz haben die Moritzburg in Halle in kein gutes Licht gerückt. Nun sollen die Probleme mit einer neuen Struktur behoben werden. Die Chefin des Landeskunstmuseums ist zuversichtlich.

 

Halle (dpa/sa) - Die Direktorin der Stiftung Moritzburg in Halle, Katja Schneider, blickt nach beschlossener Umstrukturierung optimistisch in die Zukunft des Landeskunstmuseums. «Ich hoffe und bin auch ganz zuversichtlich, dass wir damit in Zukunft in ruhiges Fahrwasser kommen und die Defizite, die in der Verwaltung bestanden, beheben können», sagte sie am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. «Die Defizite sind nicht monetär gemeint, sondern leistungsmäßig.» Der Stiftungsrat hatte am Montag einstimmig beschlossen, dass die Verwaltung der Stiftung Moritzburg ab 1. Januar 2011 teilweise zur Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt (Leitzkau) übergeht.

 

Sieben Mitarbeiter seien davon betroffen, sagte Schneider. Mit dem vom Stiftungsrat beschlossenen teilweisen Betriebsübergang verfüge die Stiftung über ein neues Geschäftsmodell. Grundlage hierfür werde eine gemeinsame Vereinbarung sein, die von beiden Stiftungsvorständen erarbeitet werde. Dort werde auch geregelt sein, dass spätestens nach Ablauf von drei Jahren eine Überprüfung dieses Modells erfolge.

 

«Sinn der Maßnahme ist es, dass Kernbereiche der Verwaltung, das Mitarbeiter in absehbarer Zeit selbstständig ihre Aufgaben erledigen und erfüllen können», sagte Schneider. «Es hat Mängel in der Haushaltsführung der Stiftung gegeben. Wie diese zu bewerten sind, bedarf einer intensiven Auseinandersetzung damit», sagte sie und betonte zugleich: «Es ist kein Geld verschwendet worden, es ist kein Geld verschwunden».

 

Ein weiteres Ergebnis der Sitzung des Stiftungsrates war, dass die Mängel an der Brandwand im Nordflügel der Moritzburg bis Anfang Oktober behoben sein werden. Diese waren nach dem Umbau des Museums als Zentrum der Klassischen Moderne bekanntgeworden. Die Moritzburg wurde Ende 2008 wiedereröffnet. 2009 kamen nach Angaben von Schneider mehr als 100 000 Besucher. Bekannt ist das Museum für Ausstellungen mit Werken des Expressionismus wie von Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff.

 

 

http://www.stiftung-moritzburg.de

www.kunstmuseum-moritzburg.de

 



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