994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Kunst zwischen Strohballen und Dörfern Von Leticia Witte, dpa PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 23. September 2010 um 06:28 Uhr

Share

 

Ihre Skulpturen, Bilder und Texte entstehen in der Abgeschiedenheit reizvoller Landschaften. Künstler wollen aber auch in der Provinz ihr Publikum finden. Deshalb haben sie sich beispielsweise in der Uckermark zusammengetan, um attraktive Kultur zu bieten.

 

Frankfurt (Oder) (dpa/bb) ­ Die Namen deuten an, wohin die Reise geht: Theater am Rand oder Kunstpfad Uckermark. Urban klingt das nicht und soll es auch nicht. Im Gegenteil: Die Internetseite des Theaters am Rand im Oderbruch ist mit Fotos von Strohballen und Feldern illustriert, ein mitunter verschlungener Kunstpfad etwas anderes als eine schnurgerade Galeriemeile. Im ländlichen Ostbrandenburg hat sich eine Kulturlandschaft entwickelt. Neben bekannten Adressen wie Schloss Neuhardenberg, Choriner Musiksommer und die Uckermärkischen Bühnen Schwedt gibt es zahlreiche Künstlergruppen und kleinere Spielstätten für Theater und Musik.

 

Einerseits ziehen diese Orte im Sommer die Großstädter auf Landpartie an. Andererseits lassen sie Kulturfreunde, die ihren Wohnsitz in einsameren Gegenden haben, auf ihre Kosten kommen. «Es muss keine provinzielle Kunst sein, nur weil sie in der Provinz entsteht», sagt Arne Kalkbrenner. Er ist Mitglied der Künstlergruppe UMKunst, über die das Forum Kunstpfad Uckermark informiert.

 

Der Bildhauer ergänzt, in dem dünn besiedelten Landkreis lebten besonders viele Künstler. «Es ist eine wunderbare Gegend, um Kunst zu gestalten.» Die an Natur reiche Uckermark biete Inspiration, Ateliers seien zudem für günstige Preise zu haben. Die Kehrseite: «Kultur und Kunst haben es in der Provinz schwer.» Um gemeinsam mehr zu erreichen, sei die Künstlergruppe entstanden. Ende Oktober ist zum Beispiel eine gemeinsame Ausstellung in einer Galerie in Fürstenwalde (Oder-Spree) geplant.

 

Kürzlich zu Ende gegangen ist das UM-Festival für Zeitgenössische Kunst, Musik und Literatur in der Uckermark. Mitte September stellten an mehreren Orten bildende Künstler ihre Werke aus, bekannte Autoren wie Judith Hermann lasen. Das Ziel der Veranstalter ist, mit der alle zwei Jahre stattfindenden Reihe ein kontrastreiches Festival auf die Beine zu stellen. «Wir wollen die Kunst nicht alleine sehen, sondern in Verbindung mit der Natur», sagt der Vorsitzende des Förderkreises Freunde der Uckermark, Ferdinand von Hohenzollern. Mit im Vorstand sitzt auch der Chef des Berliner Clubs «Tresor», Dimitri Hegemann.

 

Rund 600 Besucher hätten sich in diesem Jahr auf den Weg gemacht, beim ersten Festival 2008 seien es noch etwa 300 gewesen, sagt von Hohenzollern. 2012 soll die Reihe dann über mehrere Wochen laufen. Die Veranstalter seien fasziniert von der Schönheit der Uckermark und wollten dort nicht nur zu Besuch sein oder einen zweiten Wohnsitz haben, sondern der Region etwas zurückgeben. Der Vorsitzende spricht von einem «Imagegewinn» und der Vernetzung von Künstlern.

 

Vernetzt haben sich Ende der 1990er Jahre auch der Schauspieler Thomas Rühmann und der Musiker Tobias Morgenstern. Beide gründeten das Theater am Rand in Märkisch-Oderland. Mittlerweile fasst das in aller Abgeschiedenheit im winzigen Zollbrücke liegende Haus bis zu 200 Zuschauer, die auch ungewöhnliche Projekte nicht scheuen.

 

Nach Ansicht von Kulturministerin Martina Münch (SPD) sind Kulturveranstaltungen auf dem Land von großem Wert. «Alle diese Künstler sichern die kulturelle Grundversorgung, sie stärken die Identität, aber auch das Profil einer Region.» Die Angebote hätten sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt. Nicht zuletzt kurbelten sie auch den Tourismus an. Münch betont, dass einzelne Projekte vom Land durchaus unterstützt würden. Ein spezielles Kulturförderprogramm für den ländlichen Raum gebe es aber nicht.

 

 

http://www.um-festival.de

http://www.kunstpfad-uckermark.de

http://www.theateramrand.de

 



Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.