| Schirn präsentiert Kunst der «Outsider» |
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| Freitag, 24. September 2010 um 06:25 Uhr | ||
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Werke psychisch Kranker und von der Gesellschaft Verstoßener: Mit der Ausstellung «Weltenwandler. Die Kunst der Outsider» zeigt die Frankfurter Kunsthalle Schirn von diesem Freitag an Bilder und Skulpturen von 14 Menschen, die seit mehr als 100 Jahren die Stilrichtung «Outsider Art» geprägt haben. Die Ausstellungsstücke stammen unter anderem von Psychiatriepatienten wie den Schweizer Zeichnern Adolf Wölfli (1864-1930) und Aloïse Corbaz (1886-1964). «Eine solche Ausstellung ist in Deutschland bislang einzigartig», sagte Kuratorin Martina Weinhart am Donnerstag bei der Vorstellung der Schau, die noch bis zum 9. Januar 2011 zu sehen ist.
Die «Outsider Art», auch «Bildnerei der Geisteskranken» genannt, entstand Ende des 19. Jahrhunderts vor allem in Frankreich. Dort begannen Psychiater, sich für die künstlerischen Aussagen ihrer Patienten zu interessieren. Zu deren bekanntesten Vertretern gehört auch der Franzose Auguste Forestier (1887-1958), von dessen Holzschnitzereien einige zu sehen sind. Den Begriff «Outsider Art» hat die britische Kunstkritik in den 1970er Jahren geprägt.
In der Ausstellung ist jedem Künstler ein eigener Bereich gewidmet. Informationen zu den Biografien helfen, ihre Werke besser zu verstehen.
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