| Berliner Kulturexperte: Großer Schaden für Hamburg |
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| Montag, 27. September 2010 um 06:31 Uhr | ||
Berlin/Hamburg (dpa) - Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz hat die Hamburger Sparbeschlüsse im Kulturbereich kritisiert. «Gemessen am Gesamtumfang von 500 Millionen Euro sind die Kulturkürzungen kleine Beträge mit großem Schaden für die Hamburger Kulturlandschaft», sagte Schmitz der dpa am Freitag auf Anfrage.
Hamburg könne hier von Berlin lernen. Auch die Bundeshauptstadt habe zunächst geglaubt, die Kultur müsse - wenigstens symbolisch - an der Haushaltskonsolidierung beteiligt werden. «Inzwischen sind wir klüger und investieren seit Jahren wieder in die Berliner Kultur. Die Stärken in der Krise zu stärken, zahlt sich am Ende aus. Erst recht in Kulturstädten wie Berlin oder Hamburg», sagte Schmitz, der Ende der 80er Jahre persönlicher Referent des Kultursenators in Hamburg war.
Der Hamburger Senat hat im Rahmen seiner Sparbeschlüsse dem angeschlagenen Schauspielhaus 1,2 Millionen Euro Kürzungen verordnet, das traditionsreiche Altonaer Museum soll geschlossen werden.
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