| Focke-Museum zeigt 65 Jahre Bremer Geschichte |
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| Montag, 27. September 2010 um 06:31 Uhr | ||
Bremen (dpa/lni) - Die Geschichte Bremens in den vergangenen 65 Jahren ist von Sonntag (26. September) an im Bremer Focke-Museum zu sehen. Noch nie habe sich die Stadt in so kurzer Zeit so stark verändert wie in diesen Jahren, sagte Heinz-Gerd Hofschen vom Focke-Museum am Freitag in Bremen.
Die Ausstellung «Bremen 1945 bis 2010» erzählt, wie aus den Trümmern der Nazi-Zeit eine blühende Stadt mit demokratischen Verhältnissen in den 50er und 60er Jahren wurde. Und wie das kleinste Bundesland seit den 80ern in tiefe Krisen und Umbrüche geriet - gekennzeichnet durch den Niedergang klassischer Industrien, durch gewaltige Finanzprobleme, Massenarbeitslosigkeit und soziale Spaltungen.
«Wir hoffen, dass wir möglichst viele alteingesessene und neue Bremer dazu bringen können, sich mit dieser Zeit auseinanderzusetzen und untereinander darüber auszutauschen», sagte die Direktorin des Museums, Frauke von der Haar.
Bislang war der historische Zeitraum von 1945 bis 2010 im Museum nur in Einzelaspekten zu sehen. Die Sonderschau zeigt nun die industrielle, politische und soziale Entwicklung Bremens an über 460 Exponaten, Filmen und Tonaufnahmen - von amerikanischen Hilfspaketen über die Schreibtischgarnitur des langjährigen Bürgermeisters der Stadt, Wilhelm Kaisen, bis hin zum Minirock aus den 60er Jahren. Die Ausstellung im Focke-Museum läuft bis März 2011.
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