| Galerie C/O Berlin will in Monbijou-Park ziehen |
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| Dienstag, 28. September 2010 um 06:26 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Die Galerie C/O Berlin, eine der wichtigsten Adressen für Fotokunst in Deutschland, will in den Monbijou-Park gegenüber der Museumsinsel ziehen. Die Galerie verlässt 2011 das kaiserliche Postfuhramt, das an einen neuen Investor verkauft wurde. Nun hat das Büro Pott Architects einen Entwurf für das neue Quartier vorgelegt: ein lichtdurchflutetes Ensemble, das wie eine Skulptur und von der Pyramide am Pariser Louvre inspiriert wirkt.
Die Kosten betragen fünf Millionen Euro, die privat finanziert werden, wie Galeriesprecher Mirko Nowak am Montag sagte. Ob es den Neubau geben wird, hängt demnach vom Bezirk Mitte ab. Dieser müsste der Galerie das Gelände als Erbpacht überlassen - was durchaus üblich sei, so Nowak. Bislang stehen im Park die ehemaligen Ateliers der Kunsthochschule Weißensee. Ein Atelier und die dortige Bunkeranlage sollen erhalten werden.
Der Neubau könnte Ende 2012 fertig sein, die Galerie möchte nahtlos ihren Betrieb fortsetzen, heißt es. Ende Oktober will C/O Berlin endgültig über den Standort entscheiden. In der alten Adresse an der Oranienburger Straße ist gerade eine Ausstellung des Fotografen Peter Lindbergh zu sehen.
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