| Julius Popp eröffnet Kunstreihe in Kirschau |
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| Dienstag, 28. September 2010 um 06:26 Uhr | ||
Kirschau (dpa/sn) - Mit «bit.fall» von Julius Popp beginnt an diesem Freitag die Ausstellungsreihe «kunstWerk» in der Euroregion Neiße. Der Medienkünstler präsentiert in Kirschau (Landkreis Bautzen) eine Installation auf 20 Metern Länge. Dabei werden Worte aus Wasser sichtbar, die nur aus einer bestimmten Entfernung lesbar seien, teilte die Oberlausitzer Kunstinitiative «obArt» am Montag mit. Der digital gesteuerte Wasserfall mit 800 Magnetventilen reiche von der Decke bis zum Boden. Die Installation in einer Werkhalle ist bis zum 10. Oktober zu sehen.
Popp wurde 1973 in Nürnberg (Bayern) geboren und zunächst Fotograf. 1998 bis 2009 studierte er an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst, ab 2005 war er Meisterschüler. Für seine raumfüllenden Installationen erhielt er in diesem Jahr den Kunstpreis der Krefelder Adolf-Luther-Stiftung. Die Initiative «obArt» will in der Reihe «kunstWerk» an verschiedenen Orten der Euroregion zeitgenössische Kunst zeigen. Im Mai hatte sie das Performance- Festival «grenzART 1» in einer leerstehenden Textilfabrik in Kirschau veranstaltet. Die Hörkunsttage «obPHON» waren ein weiteres Projekt.
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