| Chefin der Kunstsammlung: Auf Westfalen zugehen |
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| Dienstag, 28. September 2010 um 06:26 Uhr | ||
Düsseldorf/Münster (dpa/lnw) - Die Chefin der Kunstsammlung NRW, Marion Ackermann, will «einen großen Schritt auf die Kunstliebhaber in Westfalen zugehen». Das sagte die Düsseldorfer Museumskuratorin der Zeitschrift «Westfalenspiegel» (Oktober-Ausgabe). «Schließlich "gehört" unser Haus nicht den Düsseldorfern oder den Rheinländern, sondern ebenso gut den Menschen in Minden, Siegen oder Bottrop», sagte Ackermann. «Wir wollen von Düsseldorf aus hinaus ins Land reisen, dort über die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen informieren, Neugierde wecken.» Ackermann hat seit September 2009 die Leitung der Düsseldorfer Kunstsammlung inne. Seit Jahren gibt es Streit in der Kulturpolitik von NRW, weil sich die Westfalen benachteiligt fühlen.
«Wir haben da sehr konkrete Pläne, die aber noch nicht ganz spruchreif sind», kündigte die Kunsthistorikerin an. «Aber der Besuch der Original-Werke, wie wir sie nur am Grabbeplatz oder dem Ständehaus in der Landeshauptstadt zeigen können, ist natürlich durch nichts zu ersetzen.»
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