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Montag, 16. April 2012 um 04:20 Uhr |
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Bergwerkschächte können ziemlich eng sein. Menschen ohne Platzangst können am Tag der Industriekultur in Sachsen-Anhalt in die längst vergangene Arbeitswelt eintauchen.
Halle (dpa/sa) - Zum Tag der Industriekultur öffnen an diesem Sonntag rund 40 Museen und technische Anlagen in Sachsen-Anhalt. Das Motto der Veranstaltungen laute «Wasser und Kraft», sagte der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Industrietourismus in Sachsen-Anhalt, Volker Herger. Besucher haben die Gelegenheit, hinter die Kulissen alter Wassermühlen zu schauen, in Bergwerkschächte zu kriechen oder Sonderausstellungen in zahlreichen Museen anzusehen. Erstmals beteiligen sich auch Veranstalter aus Thüringen und Sachsen an dem abwechslungsreichen Programm.
Das Technische Halloren- und Salinenmuseum in Halle führt die Besucher bis ins Mittelalter zurück. In historischen Kostümen wird gezeigt, wie Salz einst mit Hilfe von Wasser und Feuer gewonnen wurde. In Zeitz (Burgenlandkreis) können Technikfreunde die Anlagen des Elsterfloßgrabens besichtigen. «Der künstliche Wasserlauf zählte einst zu einem wichtigen Transportweg für Holz und Salz», erklärte Herger. Das kühle Nass rückt auch im Landkreis Mansfeld-Südharz in den Mittelpunkt. Im Schaubergwerk «Röhrig-Schacht» in Wettelrode lernen Besucher seine Bedeutung für die Arbeit unter Tage kennen. In der Talsperre bei Wippra kann ein Blick ins Innere des Bauwerks geworfen werden.
Der Tag der Industriekultur wird bereits zum fünften Mal veranstaltet. Im vergangenen Jahr besuchten rund 5500 Menschen die Ausstellungen und Anlagen in Sachsen-Anhalt.
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Dienstag, 03. Mai 2011 um 06:13 Uhr |
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Aachen (dpa/lnw) - Einst verboten - künftig geschützt. Die Stadt Aachen will etwa zehn provokante Wandmalereien des Künstlers Klaus Paier unter Denkmalschutz stellen. Die Graffiti seien kritische Darstellungen aus den 70er, 80er und 90er Jahren zu den Themen Abrüstung, Krieg und Bedrohung, teilte Landeskonservator Udo Mainzer am Montag in Aachen mit. Das unerlaubte Bemalen und Besprayen von Häusern erfülle zwar den Tatbestand der Sachbeschädigung. Es sei aber wichtig, den künstlerischen Wert der Bilder des 2009 gestorbenen Künstlers zu vermitteln. «Das ganze ist ein Hochseilakt», bekannte Mainzer auch im Hinblick auf eine mögliche Signalwirkung für illegale Sprayer.
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