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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Krupp-Archiv öffnet Schatzkammer: Werkspanorama und Kinderfotos Von Uta Knapp, dpa PDF Drucken E-Mail
Montag, 04. April 2011 um 06:51 Uhr

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Die Mitglieder der Industriellen-Dynastie Krupp galten als begeisterte Foto-Pioniere. Zwei Millionen Bilder aus 200 Jahren Firmenhistorie lagern hinter verschlossenen Türen. Zum Firmenjubiläum öffnet das älteste deutsche Firmenarchiv in diesem Jahr seine Schatzkammer. Gezeigt werden viele noch unveröffentlichte Aufnahmen.

 

Essen (dpa/lnw) - Premiere beim historischen Krupp-Archiv: Erstmals öffnet das älteste deutsche Firmenarchiv in diesem Jahr zum 200-jährigen Unternehmensjubiläum seine Schatzkammern für eine große Fotoausstellung. Aus rund zwei Millionen Aufnahmen wurden rund 400 Fotografien ausgewählt, die zumeist noch nie öffentlich im Original ausgestellt wurden.

 

Vom 18. Juni bis zum 11. Dezember sollen bei der Schau «Krupp. Fotografien aus zwei Jahrhunderten» nicht nur monumentale Werksansichten mit winzigen Arbeitern im Ameisenformat gezeigt werden. Zu sehen sein werden auch höchst private Schnappschüsse aus den Fotoalben der berühmten Essener Familie.

 

Im Krupp-Stammsitz Villa Hügel wird damit erstmals eine Ausstellung in eigener Sache gezeigt. In den vergangenen Jahrzehnten war das noble Ambiente eher als stilvoller Rahmen für große Kunst- und Kulturausstellungen oder Konzerte genutzt worden. Im Keller des 269-Zimmer-Hauses mit einer Grundfläche von 8100 Quadratmetern ist Foto-Restaurator Klaus Pollmeier derzeit dabei, die wertvollen Stücke aufzuarbeiten.

 

Ein Sprung im Deck-Glas einer historischen Daguerreotypie aus der Mitte des 19. Jahrhundert hat für einen häßlichen blauen Streifen mitten im Gesicht von Alfred Krupp gesorgt. Nach einem Chemiebad des auf einer versilberten Kupferplatte aufgebrachten Bilds blickt der Stahl-Patriarch nun wieder würdevoll aus seinem nur etwa handtellergroßen Rahmen.

 

Viele der historischen Dokumente zeigen auch schlichte Gebrauchsspuren wie Knicke, Risse oder Kratzer. Schließlich wurden die Industrie-Fotos oft als Werbematerial oder Verkaufskataloge des Unternehmens genutzt. Prunkstück der Ausstellung ist ein acht Meter langes Werkspanorama der Kruppschen Gussstahlfabrik in Essen, die mit einer Größe von 300 Hektar und 7000 Beschäftigten die Größe eines ganzen Stadtteils hatte.

 

Für die von einem Fotografen in mühevoller Arbeit auf elf Platten gebannte Ansicht aus dem Jahr 1867 dienten an einem Sonntag auf Anweisung des Firmenchefs Krupp-Mitarbeiter als bezahlte Fotomodelle. Genau 247 Menschen sind auf der monumentalen Werksansicht zu sehen. Alle mussten in den Kindertagen der Fotografie aus technischen Gründen während der gesamten Aufnahmeprozedur bewegungslos in ihrer Position verharren.

 

Die im Atelier angefertigten Bilder aus der Frühzeit der  Fotografie waren zunächst nur für wohlhabende Bürger erschwinglich. Für mögliche Interessenten hat der Fotograf auf der Rückseite eines der Krupp-Portraits auch gleich seine Preisliste geklebt. Ein solches Foto kostete damals etwa das Monatsgehalt eines Arbeiters.

 

Ganze 3500 Taler oder das Jahresgehalt eines mittleren Angestellten ließ sich Alfred Krupp den Kauf einer Fotoausrüstung kosten, mit deren Hilfe der technische Zeichner Hugo van Werden 1860 zum ersten hauptamtlichen Werksfotografen in Deutschland wurde. Neben Werksansichten bannte der Krupp-Fotograf aber längst verschwundene Landschaften im damals noch dünn besiedelten Ruhrtal auf die Platte.

 

Aber auch die Mitglieder der Familie selbst waren begeisterte Fotografen. Im Krupp-Archiv werden gleich mehrere dicke Alben mit Kinderfotos und Urlaubsschnappschüssen aller Art gelagert. Als besonders ambitionierter Fotoamateur galt etwa der spätere Unternehmenschef Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, der im vergangenen Jahrhundert über 30 000 Dias von seinen Reisen mitbrachte.

 



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