994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Zukunft von Tacheles weiter unsicher - Versteigerung geplatzt Von Jutta Schütz und Nada Weigelt, dpa PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 05. April 2011 um 06:11 Uhr

Share

 

Vor dem Amtsgericht Berlin-Mitte protestierten Künstler gegen die Zwangsversteigerung des Kunsthauses Tacheles. Doch der Protest lief ins Leere, die Auktion fiel aus.

 

Berlin (dpa/bb) - Die Zitterpartie um das bekannte Berliner Kunsthaus Tacheles geht weiter. Zwar platzte am Montag ein Termin zur Zwangsversteigerung kurzfristig. Die HSH Nordbank betreibt als Zwangsverwalterin aber nach eigenen Angaben weiter die Auktion für das wertvolle Gelände an der Friedrichstraße in Berlin-Mitte. Vertreter der Künstlergemeinschaft befürchteten, dass es einen Deal am Gericht vorbei geben könnte. «Die Investoren kommen und gehen, Tacheles bleibt», sagte Vereinssprecherin Linda Cerna.

 

Die Bank, die das Tacheles und das umgebende Gelände nach der Zahlungsunfähigkeit des früheren Eigentümers verwaltet, wollte nach jahrelangem Streit das Areal mit insgesamt 16 Grundstücken nur im Paket verkaufen - für 35 Millionen Euro. Die denkmalgeschützte Kaufhausruine mit ihren rund 30 Ateliers und Werkstätten sowie Theater und Kino ist bei Touristen aus aller Welt eine beliebte Attraktion. Nach Vereinsangaben kommen jährlich rund 400 000 Besucher.

 

Die alternative Kunstszene befürchtet seit langem die Zwangsräumung. Rund 50 Tacheles-Künstler hatten sich vor dem Amtsgericht Berlin-Mitte am Montagvormittag zum Protest versammelt. Doch knapp eine Stunde vor dem angesetzten Termin wurde die Versteigerung offiziell abgesagt. Der Tacheles-Verein hatte wohl schon damit gerechnet - eine entsprechende Presseerklärung wurde flugs verteilt. «Wir fordern aber weiterhin, die Stadt Berlin solle das Gelände am Tacheles erwerben», heißt es dort.

 

Banksprecherin Gesine Dähn sagte auf dpa-Anfrage, man habe nur eine einstweilige Einstellung des Verfahrens beantragt, weil die Verhandlungen mit den «verschiedenen Bietinteressenten» noch nicht abgeschlossen seien. «Wir rechnen mit einer baldigen Fortsetzung des Verfahrens.»

 

Eine Gerichtssprecherin sagte hingegen, dies könne Monate dauern. Auf die Frage, ob sich die Bank vielleicht schon mit einem Käufer geeinigt hat, wollte sich Rechtspflegerin Anne Füssel aber nicht äußern. Sie fügte aber hinzu: «Theoretisch ist es möglich, dass es eine Einigung zum Verkauf gegeben hat.»

 

Auch Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) wurde von der kurzfristigen Wende überrascht. Sein Kultur-Sprecher Torsten Wöhlert sagte, es bleibe dabei, dass man mit dem künftigen Investor über einen Erhalt des Tacheles als Kulturstandort sprechen wolle. «Irgendwann wird es ja einen Eigentümerwechsel geben, so oder so», sagte Wöhlert.

 

Die Sprecherin der Künstlerinitiative vom Tacheles, Linda Cerna, sagte, es deute einiges darauf hin, dass in einem Hinterzimmer der Zuschlag für den Hamburger Investor Harm Müller-Spreer ausgeküngelt worden sein könnte. Der habe schon mit dem Bau des umstrittenen Spree-Dreiecks am Bahnhof Friedrichstraße für viel Ärger gesorgt. Doch sie gab sich kämpferisch: Das Tacheles-Programm gehe mit voller Energie und weiteren Highlights weiter.

 

Eine andere Nutzer-Gruppe im Tacheles - beide Seiten sind massiv zerstritten - zeigte sich indes fast resigniert. «Wir sind mit keinerlei Investor im Gespräch. Wir sind eher schon mit einem Fuß aus dem Tacheles», sagte Tim Africa. Bei den geforderten Nutzungsentschädigungen gehe es um Summen - «da kommt man nicht mehr mit». Vielleicht gelinge nun doch noch die Zerstörung des Tacheles.

 



Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.