| Illegal ist out: Schau zeigt Kunst von der Straße |
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| Dienstag, 05. April 2011 um 06:11 Uhr | ||
Leipzig (dpa/sn) - Streetart-Künstler von mehreren Kontinenten zeigen jetzt ihre Arbeiten in einer Wander-Schau durch Deutschland in geschlossenen Räumen. Mehr als 100 Werke von Urban-Art-Künstlern sind in der Ausstellung Stroke.Edition zu sehen, die Ende April in einem großen leerstehenden Gebäude in Leipzig beginnt und dann durch weitere Städte tourt. «Viele der Künstler wollen ganz bewusst auf dem Kunstmarkt ankommen und arbeiten auf der Straße deshalb nicht mehr illegal», sagte Ausstellungsmacher Simon Birkenfeld. Es gebe aber auch einige, die weiterhin anonym bleiben wollen.
An der Ausstellung beteiligen sich unter anderem Kanadier, US-Amerikaner, Italiener, Schweizer und Briten. Darunter seien angesagte Künstler wie Nomade (USA), Robert Proch (Polen) und Ima one (Japan), sagte Birkenfeld. Während die Street-Art einst in den 80-er Jahren in den USA mit Graffiti begann, sind nun verschiedene Stilrichtungen zu sehen; auch Ölgemälde und Comics.
Die Schau ist in Leipzig vom 22. bis zum 24. April zu sehen, danach zieht sie nach Stuttgart (1.- 4.7.), Köln (23.-25.9.) und Münster (14.-16.10.). Danach ist noch eine Station in Wien und Zürich geplant.
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