| Der Gekreuzigte als Selbstbildnis - Campendonk-Schau |
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| Mittwoch, 06. April 2011 um 06:04 Uhr | ||
Penzberg (dpa) - Es gibt Bilder des Gekreuzigten zu sehen, aber auch Selbstporträts und Hinterglasmalereien - erstmals zeigt die oberbayerische Stadt Penzberg ihre Sammlung mit Werken von Heinrich Campendonk (1889-1957), dem jüngsten Vertreter der Künstlergruppe «Der Blaue Reiter». Etliche der rund 70 im Stadtmuseum ausgestellten Bilder waren bisher nicht zu sehen. Das Städtchen hatte die Bilder 2010 von der Industriellen-Familie Mast («Jägermeister») als Leihgabe für zunächst 15 Jahre erhalten.
«Campendonk entwickelte erst von etwa 1917 an einen reifen, ausgeprägten Stil», ordnete Musumschefin Gisela Geiger das Schaffen des Künstlers bei der Pressevorbesichtigung am Dienstag ein. Der nicht religiöse Maler schuf dennoch mehrere Kreuzigungsbilder.
In einem seiner letzten Selbstporträts malte sich Campendonk sehr farbintensiv mit Palette, Pinsel und Narrenkappe. Mehrere Bilder Campendonks zeigen Kühe. «Die Kuh ist das Symboltier des Heiligen Lukas», erläuterte Geiger, «und der ist wiederum der Patron der Maler.»
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