| Gesellschaft für Photographie ehrt Klaus Honnef |
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| Mittwoch, 06. April 2011 um 06:04 Uhr | ||
Köln (dpa/lnw) - Prof. Klaus Honnef erhält den Kulturpreis 2011 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh). Der in Bonn lebende Honnef sei einer der wichtigsten Kuratoren, Autoren, Rezensenten und Streiter für die künstlerische Photographie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, hieß in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung der DGPh. Honnef stehe seit Beginn der 70er Jahre und seiner Mitarbeit an der documenta 5 und 6 für die Anerkennung der professionellen Photographie im Kontext der Bildenden Kunst. Der undotierte Preis wird beim 4. Fotofestival Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg verliehen, das am 10. September beginnt.
Der studierte Soziologe und Historiker wurde 1939 in Tilsit geboren. Bei mehreren rheinischen Zeitungen machte er sich als Theater- und Kunstkritiker einen Namen. Er wurde Geschäftsführer des Westfälischen Kunstvereins Münster. Von 1974 bis 1999 war er Ausstellungsleiter des Rheinischen Landesmuseums in Bonn, wo er für wegweisende Ausstellungen verantwortlich zeichnete.
Durch seine Ausstellungstätigkeit hat Honnef wichtige Impulse gesetzt und dabei stilprägende Begriffe wie «Autorenphotographie», und «Inszenierte Photographie» begründet. Im Landesmuseum gründete er die Photographische Abteilung und die Photographische Sammlung. 1980 wurde er zum Honorarprofessor für Theorie der Photographie an der Kunsthochschule Kassel berufen. Es folgten Lehraufträge an den Hochschulen in Trier, Köln, Hannover, Braunschweig und Wuppertal.
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