| Einmaliges Kunstprojekt am Pazifik - Ausstellung in Berlin |
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| Mittwoch, 06. April 2011 um 06:04 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Mehr als 60 Kulturinstitutionen aus Südkalifornien haben sich zu einer bisher einmaligen Gemeinschaftsaktion zusammengeschlossen - in Berlin soll im kommenden Jahr ein Überblick über das Projekt gezeigt werden. Die US-Veranstalter stellten die von der Getty-Stiftung angestoßene Initiative «Pacific Standard Time. Kunst in Los Angeles 1945-1980» am Dienstag in Berlin vor.
Vom Oktober an werden die beteiligten Einrichtungen in Kalifornien sechs Monate lang die Entwicklung der Kunstszene in Los Angeles darstellen und ihren Einfluss auf die US-Kultur beleuchten. Die Getty-Stiftung fördert das Unternehmen mit zehn Millionen Dollar. Eine begleitende Ausstellung wird zunächst im Paul Getty Museum gezeigt und kommt anschließend - als einzige Station im Ausland - vom 15. März bis 10. Juni in den Martin-Gropius-Bau in Berlin.
Los Angeles steht als Kunstmetropole meist im Schatten von New York, hat aber immer wichtige eigene Impulse gesetzt - vom L.A.-Pop über die Filme des afroamerikanischen Aufstands bis hin zu bahnbrechenden Werken verschiedener Künstlerkollektive. «Was als Versuch begann, die Meilensteine in der Kunstgeschichte dieser Region zu dokumentieren, hat sich mittlerweile zu einem einzigartigen kunsthistorischen Ereignis entwickelt», sagte die Geschäftsführerein des Paul Getty Trusts, Deborah Marrow.
An dem Projekt beteiligen sich unter anderem Los Angeles County Museum (LACMA), das Museum of Contemporary Art (MOCA), das Hammer und das Getty Museum sowie das California Institute of the Arts (CalArts).
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