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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Hockney zeigt seine iPad-Kunst: Ausstellung in Louisiana Von Thomas Borchert, dpa PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 10. April 2011 um 06:47 Uhr

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Von der Pop Art zum iPad: Der weltberühmte britische Maler David Hockney zeichnet begeistert und unablässig auf seinem kleinen Tablet-Computer. Das dänische Louisiana-Museum stellt jetzt 120 Hockney-Arbeiten vom iPad und auch vom viel kleineren iPhone aus.

 

Humlebæk/Kopenhagen (dpa) - «Wer hätte gedacht, dass mir ein Telefon das Zeichnen wieder zurückbringt?» fragt augenzwinkernd der Brite David Hockney, einer der ganz großen Maler aus der Pop Art. Im Louisiana-Museum in Humlebæk bei Kopenhagen sind seit Freitag 120 Bilder des 73-jährigen Briten zu sehen, die er seit 2008 erst auf seinem kleinen iPhone und seit letztem Jahr auf dem größeren iPad produziert hat: Stillleben, Landschaften, Porträts, Möbelstücke, alles, was sich zeichnen lässt. Durchweg in leuchtenden Farben.

 

Hockney ist einer der ganz großen und ganz teuren Namen seit der Pop-Art-Ära, als er zusammen mit US-Kollegen wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein und Robert Rauschenberg berühmt wurde. Auch im dänischen Louisiana-Museum hängt ein gigantisches Landschaftsgemälde von ihm, «A Closer Grand Canyon», das etliche Millionen gekostet haben dürfte. Mit den Bildern vom iPhone und vom iPad verhält es sich ganz anders. Hockney mailt sie munter an Freunde, Kunstkritiker und auch Museen wie Louisiana: «Wie andere auch hab ich noch nicht rausgefunden, wie ich dafür bezahlt werden kann. Aber viele meiner Freunde freuen sich drüber, alles andere ist doch egal. Genießt einfach die Ausstellung.»

 

In einem komplett abgedunkelten Louisiana-Saal hängen 20 iPads und 20 iPhones. Sie zeigen im Wechsel je drei Hockney-Bilder. Die sehr kleinen iPhone-Zeichnungen werden außerdem stark vergrößert an die Wand geworfen. Gezeigt wird auch die Entstehung: Als Animation ist auf den iPhones und iPads zu sehen, wie der Maler mit seinem Stift auf dem Touchscreen vorgegangen ist. Hockney benutzt dabei eine simple App zum Zeichnen.

 

Begeistert ist der ständig rauchende Brite vor allem über den simplen Arbeitsprozess. Das sei besonders schön, wenn er im heimischen Bridlington morgens aufwache und einfach erstmal was zeichnen müsse: «Ich brauch keinen Pinsel mehr, und kein Glas Wasser. Alles zum Zeichnen ist schon da.» Den Gag, dass er auch noch eine Hand für die Zigarette freihabe, lässt Hockney nicht ungenutzt liegen.

 

Gut 400 Bilder sind auf diese Weise entstanden und alle per Mail gestreut. Anschauen soll man sie nach Überzeugung des Künstlers nicht als Print, sondern auf denselben Geräten, auf denen sie produziert wurden: «Auf Papier würden sie das Wichtigste verlieren, nämlich ihre besonders Leuchtkraft.» Während der bis zum 28. August laufenden Ausstellung «Me Draw on iPad» will Hockney weiter neue Bilder produzieren und als Mail an die an der Louisiana-Wand hängenden Geräte schicken.

 

Louisiana-Kurator Anders Knold legt Wert auf die Feststellung, dass der US-Konzern Apple als Hersteller von iPhone und iPad weder als Sponsor noch sonstwie mit der Hockney-Ausstellung etwas zu tun habe: «Die Geräte haben wir selbst bezahlt und sogar bei den Farben für das Ausstellungsdesign darauf geachtet, dass wir nicht zu dicht an die von Apple herankommen.»

 



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