| Werkschau von Hans-Christian Schink in Weimar |
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| Sonntag, 10. April 2011 um 06:47 Uhr | ||
Weimar/Erfurt (dpa/th) - Er hat mit der Kamera festgehalten, wie sich Ostdeutschland veränderte. Jetzt steht der aus Erfurt stammende Fotograf Hans-Christian Schink im Mittelpunkt einer Ausstellung im Neuen Museum Weimar. Seit Freitag zeigt das Museum eine Werkschau mit 80 überwiegend großformatigen Fotografien des 1961 geborenen Künstlers, wie die Klassik Stiftung Weimar mitteilte. Gezeigt werden unter anderem monumentale Aufnahmen aus der Serie «Verkehrsprojekte Deutsche Einheit», in denen er die Landschaftseinschnitte für den Bau von Autobahnen und ICE-Trassen in Ostdeutschland dokumentierte, und Fotografien außereuropäischer Landschaften.
Schink hat von 1986 bis 1991 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig studiert und war bis 1993 dort Meisterschüler. Mit seinen Monumentalaufnahmen von ostdeutschen Bauprojekten wurde er überregional bekannt. Preisgekrönt wurde eine Fotoserie, in der er über mehrere Jahre hinweg an zahlreichen Orten der Welt den Lauf der Sonne dokumentiert hatte.
Die in Zusammenarbeit mit dem Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg entstandene Retrospektive in Weimar ist bis zum 13. Juni zu sehen. Ergänzend zeigt das Angermuseum Erfurt von diesem Sonntag an eine Ausstellung mit Schink-Fotografien, während in der Erfurter Galerie Rothamel am Samstag eine weitere Schau mit Arbeiten des Fotografen eröffnet wird.
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