| Bomann-Museum wird für 3,1 Millionen Euro umgestaltet |
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| Montag, 18. April 2011 um 06:29 Uhr | ||
Celle (dpa/lni) - Für 3,1 Millionen Euro gestaltet das Celler Bomann-Museum seine Dauerausstellung komplett neu. Die Abteilungen des Hauses mit regionalgeschichtlichen Objekten aus dem 18. bis 20. Jahrhundert sollen sich künftig stärker am Alltag der Menschen orientieren. Geplant seien die Bereiche Wohnen/Siedlung, Arbeit und Mobilität, erklärte Museumssprecherin Hilke Langhammer. Das 1907 eröffnete Haus zieht jährlich etwa 100 000 Besucher an. Noch bis Sonntag ist dort auch die Sonderausstellung «275 Jahre Landgestüt Celle und die Hannoveranerzucht» zu sehen.
In den vergangenen Jahren sind bereits die anderen beiden Häuser am Celler Schlossplatz - das Kunstmuseum und das Residenzmuseum - umgestaltet worden. «Bald haben wir eine richtige kleine Museumsinsel mit Häusern auf dem neuesten Stand», sagte Langhammer. Während der bis zum Frühjahr 2013 laufenden Umbauarbeiten bleibt das Bomann-Museum geöffnet. Lediglich einzelne Bereiche würden nach und nach geschlossen, erklärte die Sprecherin.
Rund 1,5 Millionen Euro für das Projekt stammen aus EU-Mitteln, 1 Million gibt die Stadt Celle. Zudem sind das Land, der Landkreis sowie zahlreiche Stiftungen beteiligt.
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