| Videonale 13 - Festival für Videokunst in Bonn |
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| Montag, 18. April 2011 um 06:29 Uhr | ||
Bonn (dpa/lnw) - Die 13. Ausgabe der Videonale, des Festivals für zeitgenössichen Videokunst, wird am Donnerstag in Bonner Kunstmuseum eröffnet. 46 Werke werden bis zum 29. Mai zu sehen sein. Die Jury sichtete 1774 Arbeiten aus 76 Ländern, so viele wie noch nie in der Geschichte der 1984 gegründeten Videonale. Es ist eines der ältesten Videokunstfestivals der Welt. Die ausgewählten Werke spiegeln vor allem zwei große Strömungen wider: Das Eintauchen in eine eher persönliche Ebene und den Blick auf gesellschaftliche und soziale Strukturen.
Die eingereichten Werke machten deutlich, dass die Videonale eine wichtige Plattform für junge Medienkunst sei, sagte der Kurator Georg Elben. Obwohl in diesem Jahr mehr bekannte Künstlernamen im Programm seien als in früheren Ausgaben, werde weiter der Fokus auf die Entdeckung und Förderung junger Künstler im Vordergrund stehen.
Das Festival präsentiert sich in einer eigens entworfenen Ausstellungsarchitektur. Damit soll nach Angaben der Macher dargestellt werden, wie Videokunst in einem klassischen musealen Kontext gezeigt werden kann, der ausschließlich für Malerei und Skulptur konzipiert wurde. Es wird versucht, die offenen Räume zu bewahren und damit die von vielen Besuchern abgelehnte Atmosphäre einer Blackbox zu umgehen.
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