| Papst-Porträt wird nun auch in Regensburg präsentiert |
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| Montag, 18. April 2011 um 06:29 Uhr | ||
Regensburg (dpa/lby) - Das im Auftrag des Bistums Regensburg geschaffene Papst-Porträt wird von diesem Freitag an in Regensburg präsentiert. Das von dem Leipziger Maler Michael Triegel geschaffene Bild des Pontifex wurde bereits in Leipzig sowie auf der Kunstmesse Art Karlsruhe gezeigt, im Mai ist ein weitere Ausstellung in Frankfurt am Main geplant.
Das Gemälde soll später einmal in den Räumen des Regensburger Instituts Papst Benedikt XVI. hängen. Das Institut kümmert sich im Auftrag des Bistums und des Papstes um die wissenschaftliche Aufbereitung und Herausgabe der kompletten Schriften von Benedikt.
Zunächst wird das Porträt bis 1. Mai in dem Museum St. Ulrich neben dem Regensburger Dom zu sehen sein, wie die Kunstsammlungen des Bistums mitteilten. Das gut einen Meter hohe Werk in altmeisterlichem Stil zeigt Benedikt XVI. sitzend auf einem hohen Stuhl. Der 42-jährige Triegel, Vertreter der «Neuen Leipziger Schule», hat sich auf Malerei für die Kirche spezialisiert.
Er hat Benedikt als Lehrer mit einem Blatt Papier in der Hand gemalt. «Das Amt malst du immer mit, aber es geht um den Menschen», sagte Triegel zu der Darstellung. In der Ausstellung sind auch mehrere Studien zu sehen, mit denen Triegel das endgültige Bild vorbereitete.
Als der Künstler in den Vatikan reiste, um Benedikt zu porträtieren, wurde er vom Papst mit den Worten begrüßt: «Sie sind also mein Raffael!» Renaissancemaler Raffael hatte Papst Julius II. vor fünf Jahrhunderten als alten Mann in einem Lehnstuhl sitzend dargestellt. Das Benedikt-Porträt lehnt sich stilistisch an dieses Vorbild an.
www.bistumsmuseen-regensburg.de
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