| Land zahlt für Ankauf von Kunstwerken in Gera |
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| Montag, 18. April 2011 um 06:29 Uhr | ||
Gera (dpa/th) - Den Ankauf von Kunstwerken aus der Sammlung Behrens-Weise durch die Stadt Gera finanziert das Land mit 350 000 Euro. Ein Fördermittelbescheid dazu soll an diesem Samstag übergeben werden, teilte das Kultusministerium am Freitag mit. Damit gehen 29 Gemälde, neun Aquarelle und Zeichnungen, elf Druckgrafiken, vier Plastiken, 31 Objekte aus Glas, Keramik, Porzellan und Metall sowie 58 Bücher in städtischen Besitz über. Die Stücke lagern schon lange im Depot der Kunstsammlung und wurden für Ausstellungen genutzt. «Gera ist eine wichtige Adresse, wenn es um Kunst geht», konstatierte Minister Christoph Matschie (SPD) anlässlich des Vorhabens.
Aktuell zeigt eine Sonderausstellung in der Geraer Orangerie Werke aus dieser Privatsammlung, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vom Kohlehändler Hans Wilhelm Behrens angelegt wurde. Sie gilt als eine der wenigen noch vorhandenen privaten Kunstsammlungen in der Stadt. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Kunst des 19. Jahrhunderts, vornehmlich der Düsseldorfer und Münchner Malerschule. Die Sammlung war 1952 in Volkseigentum übergegangen und 2010 an die Münchner Behrens-Weise-Stiftung zurückübertragen worden.
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