| «Spiel mit mir» - 180 Werke von Niki de Saint Phalle |
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| Montag, 18. April 2011 um 06:29 Uhr | ||
Schwäbisch Hall (dpa) - So umfassend gab es den einzigartigen Kosmos von Niki de Saint Phalle (1930-2002) bislang selten zu sehen: Die Kunsthalle des «Schraubenkönigs» Reinhold Würth zeigt von diesem Sonntag an und bis Mitte Oktober rund 180 Gemälde, Skulpturen und Installationen der populären amerikanisch-französischen Künstlerin. «Spiel mit mir» ist der Titel der Schau, die sich in erster Linie auf Leihgaben stützt. Niki de Saint Phalle wurde weltweit berühmt mit ihren «Nanas» - diese meist fröhlich-bunten, unförmig-erotischen Plastik-Matronen, mit denen sie sich seit Mitte der 1960er Jahre einen Namen machte.
«Es ist eine Künstlerin die gut tut», sagte Kurator Guido Magnaguagno am Freitag. Niki de Saint Phalles Welt, sei «so kunterbunt wie die Welt von Pippi Langstrumpf». Die Künstlerin sei aber genauso ein «Synonym für Frauenpower». Schließlich habe sie eine wichtige Rolle in der Emanzipation gespielt. «Wie kaum jemand zuvor hat Niki de Saint Phalle der urwüchsigen Kraft der Weiblichkeit einen gültigen Ausdruck verliehen», teilt die Kunsthalle mit. Die Tochter der Künstlerin, Laura Duke, wurde beim ersten Blick in die Kunsthalle sehr emotional: «Es ist, als wäre sie wieder da. Sie helfen mir, sie durch die Ausstellung wiederzufinden.»
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