| Alltagsgegenstände als Kunst - Cathy Wilkes in München |
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| Montag, 18. April 2011 um 06:29 Uhr | ||
München (dpa/lby) - Der Kunstverein München zeigt die erste Einzelausstellung der Künstlerin Cathy Wilkes außerhalb Großbritanniens (16. April bis 26. Juni). Ihre Skulpturen und Bilder vermittelten die Motive Erinnerung, Verlust und Traurigkeit, sagte Kunstvereins-Direktor Bart van der Heide am Freitag in München. Dabei arbeite Wilkes mit Alltagsgegenständen aus ihrem häuslichen Umfeld. Zu sehen gibt es etwa eingetrocknete Marmeladengläser, nicht gewaschene Salatschüsseln, Wasserkocher und Schaufensterpuppen - Materialien, mit denen die Kunstschaffende nach eigenen Angaben Verletzlichkeit und Zerbrechlichkeit zum Ausdruck bringen will.
Die in Glasgow lebende Wilkes lässt in ihre Arbeit bewusst Emotionen einfließen. In einem Gespräch mit van der Heide sagte Wilkes einmal: «Mir ist bewusst, dass man nicht objektiv sein kann. Nicht objektiv zu sein bedeutet, dass all die Geschehnisse meines Bewusstseins in meine Arbeiten einfließen.» Alles was ihr durch den Kopf gehe, fließe in die Werke ein. So verarbeitet sie persönliche Erfahrungen, greift dabei auf ihre Kindheit zurück oder lässt Objekte aus der Werkstatt des verstorbenen Vaters in ihre Ausstellung einfließen.
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