| Ehrenamtliche betreuen Kirms-Krackow-Haus |
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| Montag, 18. April 2011 um 06:29 Uhr | ||
Weimar (dpa/th) - Das Kirms-Krackow-Haus in Weimar, benannt nach seinen einstigen Besitzern, hat am Freitag nach einer Winterpause wieder für Besucher geöffnet. Es habe sich wiederum eine Vielzahl an freiwilligen Helfern gefunden, um den Museumsbetrieb an den Wochenenden zu gewährleisten, teilte der Freundeskreis des Goethe-Nationalmuseums mit. Im vergangenen Jahr seien so an 96 Tagen 1680 Stunden bürgerliches Engagement zusammengekommen. Etwa 1216 Menschen besuchten das Haus, das nicht nur einen Einblick in die Wohnkultur des gehobenen Bürgertums um 1820 bietet, sondern auch in die vielen persönlichen Beziehungen seiner Bewohner zu Kulturträgern wie Goethe.
Erhalten geblieben sind über die Jahrhunderte der malerische Hof mit dem holprigen Kopfsteinpflaster, die überdachte Pumpe und der verwinkelte Treppenturm mit umlaufender Galerie, die Butzenscheiben, Nebengebäude, Stallungen und der idyllische Hausgarten. Nach Meinung des Freundeskreises ist dies ein Glücksfall für Weimar. Zusammen mit der Gesellschaft Schlösser und Gärten und dem Verein Rapontica bietet er ab Mai Gartenführungen an.
Bereits am 21. April beginnt eine Vortragsreihe «Literarische Teestunde», die nach historischem Vorbild die zahlreichen Gäste des Hauses im 18. und 19. Jahrhundert vorstellt. Das Haus in Weimars Altstadt wechselte vor wenigen Jahren aus dem Besitz der Klassik Stiftung Weimar in den der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.
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