| Museumschef: Ausstellungsstopp nur zusammen mit Auswärtigem Amt |
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| Montag, 18. April 2011 um 06:29 Uhr | ||
München (dpa) - Der Münchner Museumschef Klaus Schrenk hält einen Ausstieg aus der deutschen Ausstellung «Kunst der Aufklärung» im chinesischen Nationalmuseum in Peking nur in enger Abstimmung mit der Bundesregierung für denkbar. Schrenk sagte am Freitag auf dpa-Anfrage, die Schließung der Schau wäre eine so weit reichende Entscheidung, dass diese nur gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt, Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und der deutschen Botschaft getroffen werden könnte. Das könnten die drei Generaldirektoren nicht allein entscheiden, betonte der Chef der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen nach Angaben einer Sprecherin. Selbstverständlich aber hätten er und seine Kollegen eine internationale Petition zur Freilassung Ai Weiweis unterschrieben.
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