| Batik-Pavian: Schau zeigt Kunst aus Ostafrika |
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| Dienstag, 19. April 2011 um 06:52 Uhr | ||
Leipzig (dpa/sn) - Paviane, Trommler und Stadtansichten von Sansibar: Das Leipziger Völkerkundemuseum zeigt erstmals in seiner Geschichte Batiken aus Ostafrika. Unter dem Titel «Kiwanuka und Kamau» (20.4.-26.6.) präsentiert der Leipziger Verleger und Sammler Sven Lychatz in dem Museum Kunstwerke, die er auf zahlreichen Reisen in die Region rund um den Kilimandscharo in Künstler-Werkstätten gekauft hat. «Ich wollte mir von dort etwas anderes mitbringen als die typischen Kilimandscharo-Ansichten für Touristen», sagte Lychatz am Montag in Leipzig.
Batik ist ein ursprünglich aus Indonesien stammendes Textilfärbeverfahren, bei dem die Darstellungen in Handarbeit mit flüssigem, farbigem Wachs auf das Gewebe gezeichnet werden. Danach wird der Stoff gekocht, das Wachs läuft ab - und das Motiv wird sichtbar.
«Wir freuen uns, dass wir diese Art von Kunst aus Afrika hier erstmals zeigen können», sagte der Afrika-Kustos des Völkerkundemuseums, Giselher Blesse. Auf den farbenfrohen Batiken sind Alltagsszenen zu sehen, geschaffen unter anderen von den Künstlern Kiwanuka und Kamau. Die Kunstwerke illustrieren zugleich die Neuauflage des Afrika-Kinderbuchs «Die Falle» des Leipziger Schriftstellers Gunter Preuß, das der Lychatz-Verlag neu herausgibt.
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