| Debatte über Pekinger Kunstschau in Berlin |
|
|
|
| Mittwoch, 20. April 2011 um 06:36 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Über die deutsche Kunstausstellung in Peking wollen unter anderem Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) und der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, am 26. April in Berlin debattieren. Zur öffentlichen Diskussion über den Umgang mit Diktaturen werden der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Klaus Schrenk, der Sinologe Tilman Spengler, der SPD-Politiker Egon Bahr und Akademie-Präsident Klaus Staeck ebenfalls erwartet.
Nach der Festnahme des regimekritischen Künstlers Ai Weiwei waren Forderungen nach einem Abbruch der Kunstschau der Museen aus Berlin, München und Dresden laut geworden. Schon vor Eröffnung der Ausstellung hatte die chinesische Regierung dem Sinologen Tilman Spengler die Einreise verweigert.
Der Deutsche Kulturrat forderte unterdessen, die Ausstellung über die Kunst der Aufklärung im Pekinger Nationalmuseum auf den Prüfstand zu stellen. Sollte Ai Weiwei nicht in kürzester Frist freigelassen werden, sei der Abbruch der Ausstellung «nur schwer zu umgehen», erklärte Kulturrats-Geschäftsführer, Olaf Zimmermann. Es sei ohnehin fraglich, ob mit solchen Großausstellungen am besten für Kunstfreiheit und Menschenrechte in Diktaturen eingetreten werden könne.
|
























































