994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Schatzgrube für Karikaturen-Fans: das Satiricum Greiz Von Andreas Hummel, dpa PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 21. April 2011 um 06:30 Uhr

Share

 

Mal hintersinnig, mal provokativ, mal frech: Karikaturenausstellungen stehen hoch im Kurs. Eine der bedeutendsten Sammlungen in Deutschland nennt das Greizer Sommerpalais sein Eigen.

 

Greiz (dpa) - Die kleinen Zeichnungen können politischen Sprengstoff bergen und manchem Machthaber die Zornesröte ins Gesicht treiben. Als es in den 1970er Jahren darum ging, in der DDR eine nationale Karikaturensammlung zu etablieren, fiel daher die Wahl nicht auf Berlin oder Leipzig, sondern auf das ostthüringische Greiz fernab vom großen Politik- und Kulturbetrieb. Fortan wurde die Stadt zu einer Pilgerstätte der Karikaturisten und Liebhaber dieser Kunst - und ist es bis heute. Neben Blättern aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert gehören mehr als 10 000 Karikaturen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zur Sammlung des Satiricums.

 

«Das Interesse an der Karikatur ist in den vergangenen Jahren gestiegen», berichtet die Direktorin der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung in Greiz, Eva-Maria von Máriássy. Das zeige sich an der großen Resonanz etwa auf den Deutschen Karikaturenpreis (Dresden) oder daran, dass neue Karikaturenmuseen entstehen. Auch das aktuelle Zeitgeschehen gebe den Künstlern immer wieder Steilvorlagen. Ein Beispiel: die Gier der Banker und die weltweite Finanzkrise. «Auf so etwas stürzen sich Karikaturisten wie die Geier.»

 

Doch zugleich sind diese tagesaktuellen Zeichnungen eine leicht verderbliche Ware. Schon wenige Jahre später fehlt dem Betrachter der Zusammenhang, um die Pointe auf Anhieb zu verstehen. Dennoch hat es sich das Haus zum Ziel gesetzt, Karikaturen zu sammeln und für kommende Generationen zu erhalten.

 

«Das Medium der Karikatur wird noch immer von vielen Museen stiefmütterlich behandelt», erläutert der Direktor des Deutschen Museums für Karikatur und Zeichenkunst «Wilhelm Busch» in Hannover, Hans Joachim Neyer. Sammlungen wie die seines Hauses und des Greizer Satiricums werden seiner Einschätzung nach in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Denn Karikaturen entstehen heute großteils am Computer. «Die Arbeit auf Papier verschwindet.» Doch genau aus diesem Stoff sind die teils schon jahrhundertealten Schätze, die diese Häuser pflegen. Zu den wichtigsten Karikaturmuseen im deutschsprachigen Raum zählt er neben denen in Hannover und Greiz auch das Museum im österreichischen Krems und das Baseler Cartoonmuseum.

 

Die abgeschiedene Lage verhalf den Ausstellungsmachern in Greiz zu DDR-Zeiten zu mehr Freiheiten. «Man konnte hier Sachen an die Wand hängen, dafür wäre man in Berlin wahrscheinlich ins Gefängnis gekommen», sagt die aus Bayern stammende Museumsdirektorin. So wird von einem «kreativen Umgang» mit der DDR-Zensur berichtet. Als Köder für die Inspektoren sei mitunter absichtlich eine besonders provokative Zeichnung aufgehängt worden. Auf diese hätten sich die Zensoren dann gestürzt, alles andere durfte dafür hängen bleiben.

 

Seit der Wiedervereinigung hat sich das Satiricum zu einer bundesdeutschen Institution entwickelt. Die aktuelle Schau mit Karikaturen von Harald Kretzschmar, der das Satiricum 1975 mitbegründet hat, ist noch bis Anfang Juni zu sehen. Danach folgt ab 11. Juni die Ausstellung «Kunst & Co» mit Arbeiten von Gerhard Glück. Und 2012 steht mit der nächsten Karikaturen-Triennale wieder eine bundesdeutsche Leistungsschau auf dem Gebiet der Karikatur in Greiz auf dem Programm.

 



Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.