| Unbekannte Kuh-Skulptur von Ewald Mataré aufgetaucht |
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| Donnerstag, 21. April 2011 um 06:30 Uhr | ||
Neu-Ulm (dpa/lby) - Das Edwin-Scharff-Museum in Neu-Ulm präsentiert erstmals eine bislang weitgehend unbekannte Plastik des rheinländischen Tier-Bildhauers Ewald Mataré. Wie das Museum am Mittwoch mitteilte, stammt das Werk «Liegende Kuh» vom Beginn der 1930er Jahre. Die etwa 15 Zentimeter hohe und 40 Zentimeter lange Bronzeskulptur ist den Angaben zufolge im Mai 2010 nach 72 Jahren im Kunsthandel aufgetaucht.
Ein Stuttgarter Galerist habe die Plastik, die aus einer privaten Sammlung stammt, in New York ersteigert. Ihr Auftauchen sei auch für Sonja Mataré, die Tochter des Bildhauers, eine kleine Sensation. Sie sah das Werk erstmals, als es im Juli 2010 in der Ewald Mataré-Sammlung in Kleve in Nordrheinland-Westfalen vorgestellt wurde.
Die Plastik ist ab sofort neben anderen Werken des Bildhauers, Malers und Grafikers Mataré (1887-1965) in der aktuellen Sonderausstellung des Edwin-Scharff-Museums «Giraffe, Pudel, Dromedar - Tierplastik deutscher Bildhauer des 20. Jahrhunderts» zu sehen. Bei dieser Schau, die bis zum 31. Juli verlängert wurde, werden rund 80 Exponate gezeigt. Sie stammen aus der Berliner Privatsammlung von Karl H. Knauf.
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