| Flughafen-Kunst: Fliegender Teppich, Dingsbums, Gate X |
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| Donnerstag, 21. April 2011 um 06:30 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Den künftigen Hauptstadtflughafen in Schönefeld sollen sechs Kunstobjekte schmücken. Die prämierten Entwürfe:
«MAGIC CARPET RIDE» (Fahrt auf dem fliegenden Teppich): Die US-Künstlerin Pae White, Jahrgang 1963, entwarf einen 56 mal 42 Meter großen Teppich aus rotem Metallgewebe. Das Objekt soll über den Köpfen der Fluggäste schweben, die für ihren Start einchecken.
«GADGET» (etwa: Dingsbums, Spielerei): Um eine Fluggastbrücke schlingt sich eine Kette aus roten und weißen Acrylglaskugeln. Diese haben 1,50 Meter Durchmesser und leuchten unterschiedlich, wenn ein Flugzeug startet oder landet. Durch die gläserne Brücke sehen dies auch die Passagiere im Inneren. Das Objekt von Olaf Nicolai, Jahrgang 1962, habe das «Potenzial, zum Zeichen für den Flughafen zu werden», hieß es aus dem Preisgericht.
«STERNENTALERHIMMEL»: Wo Besucher auf ankommende Reisende warten, werden in zwei großen Flächen Münzen in den Boden aus hellem Stein eingelassen - aus diversen Ländern, verschiedenen Zeiten, wertlose und wertvolle. Mit dem Blick nach unten sollen Betrachter damit auf poetische Weise das Himmelszelt erkennen. Die Idee stammt von der gebürtigen Niederländerin Cisca Bogman und dem Berliner Oliver Störmer, die als Kunstlerduo «STOEBO» zusammenarbeiten.
«OPEN SKY BOX» (etwa: Himmelsbox): Nach der Sicherheitskontrolle gehen die Passagiere durch eine raumhohe Lichtbox, die nach dem Zufallsprinzip blau und weiß beleuchtet wird. Entworfen hat sie der 1974 in Tokio geborene Takehito Koganezawa, der in Berlin lebt.
«UNTITLED» (ohne Titel): Auf die Glasumhüllung der Treppenaufgänge aus dem unterirdischen Flughafenbahnhof werden mit Sandstrahltrechnik verschiedene Motive aufgetragen - zum Thema Himmel und Fliegen sowie passend zur Umgebung Berlin/Brandenburg. Die Idee stammt von dem in Berlin lebenden US-Amerikaner Matt Mullican (Jahrgang 1951).
«GATE X»: Der Deutsch-Norweger und Wahlberliner Björn Melhus hat ein virtuelle Kunswerk erdacht: Mit internetfähigen Handys sollen Reisende über eine spezielle Software geisterhafte Bewohner eines Luftschlosses erkennen können - sie sehen aus wie computergenerierte Figuren aus den Sicherheitsvideos im Flugzeug.
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