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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunst & Kultur

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Museumschef Roth verlässt Dresden - Ruf nach London PDF Drucken E-Mail
Freitag, 22. April 2011 um 08:14 Uhr

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Martin Roth hat seit 2001 das Flaggschiff der sächsischen Kultur modernisiert. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden kehrten unter seiner Generaldirektion in die Liga europäischer Spitzenmuseen zurück. Im Herbst verlässt der Schwabe Dresden Richtung London.

 

Dresden/London (dpa/sn) - Vom sächsischen Flaggschiff zum britischen Topmuseum: Der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Martin Roth, wechselt nach London. Der 56-Jährige wird ab 1. September Direktor des Victoria and Albert Museum. Das teilte das Museum am Donnerstag mit. Damit bestätigte sich ein Bericht der «Sächsischen Zeitung» in Dresden. Roth ist der erste Deutsche, der als Chef der weltweit größten Sammlung für Kunstgewerbe und Design ein britisches Topmuseum leiten wird. Der promovierte Kulturwissenschaftler ist verheiratet, seine Familie lebt in Berlin.

 

Roth übernehme die Position von Sir Mark Jones, der im Juni an ein College in Oxford wechselt, hieß es. Er fühle sich geehrt und freue sich darauf, die erfolgreiche Arbeit von Jones fortzusetzen, sagte Roth laut Mitteilung. Der britische Kulturminister Ed Vaizey begrüßte die Berufung des deutschen Kulturwissenschaftlers. Er vertraue darauf, dass Roth seinen Erfahrungsreichtum, sein Wissen und sein Engagement für die internationale Kunst dem britischen Nationalmuseum für Kunst und Design zur Verfügung stelle. Der Chef des Board of V&A Trustees, Paul Ruddock, lobte Roths Führungsqualitäten, der komplexe Kunstausstellungen managen und seine Erfahrungen in der Museumsarbeit sowie mit Kulturorganisationen in der ganzen Welt einbringen könne.

 

Das sächsische Kunstministerium wusste offiziell noch nichts von dem bevorstehenden Wechsel. «Wir sind sehr überrascht», sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. Roth selbst war am Donnerstag nicht erreichbar. Er weilt derzeit wegen einer Ausstellung in Kanada, sagte eine Sprecherin der Generaldirektion.

 

Der gebürtige Stuttgarter hatte die Dresdner Kunstsammlungen 2001 übernommen. Unter seiner Führung wurde der Museumsverbund grundlegend umstrukturiert. Neben dem Erhalt und modernster Präsentation der historischen Bestände trieb er den Ausbau im Bereich zeitgenössischer Kunst und die wissenschaftliche Arbeit voran. Dabei forcierte er auch nationale und internationale Kooperationen. Der frühere Chef des Deutschen Museumsbundes mit Lehrauftrag für Kulturpolitik und Kulturmanagement an der TU Dresden war aber nicht unumstritten. Erst kürzlich geriet Roth im Zuge der deutschen Ausstellung «Die Kunst der Aufklärung» in Peking und der Verhaftung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei wegen umstrittener Äußerungen in die Kritik.

 

 

www.skd-dresden.de

 



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