| Museumsbund setzt auf private Förderer |
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| Mittwoch, 27. April 2011 um 06:33 Uhr | ||
Magdeburg (dpa/sa) - Angesichts knapper öffentlicher Kassen will der Deutsche Museumsbund künftig stärker auf Sponsoren und andere private Förderer setzen. «Die Museen sind trotz steigender Akzeptanz teilweise finanziell ausgezehrt», sagte der Präsident des Deutschen Museumsbundes, Volker Rodekamp, am Dienstag in Magdeburg. Kunstmuseen seien beispielsweise nicht mehr in der Lage, ihre Kollektionen zu erweitern. Außerdem komme die Forschung zu kurz.
In Magdeburg wird vom 8. bis 11. Mai die Jahrestagung des Verbandes veranstaltet. 350 Teilnehmer aus Museen und der Kulturpolitik werden erwartet.
Die Jahrestagung steht unter dem Motto «Museum nachgefragt: Positionen - Erwartungen -Perspektiven». In mehreren Arbeitsgruppen soll unter anderem darüber diskutiert werden, wie Museen schneller auf gesellschaftliche Ereignisse reagieren können. Außerdem wollen die Teilnehmer beraten, wie Museen besser in touristische Marketingkonzepte integriert werden können.
Nach Angaben des Museumsbundes wurden im Jahr 2009 fast 107 Millionen Besucher in den deutschen Museen gezählt. Das waren knapp zwei Prozent mehr als im Jahr davor. Derzeit gibt es etwa 6500 Museen in Deutschland.
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