994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Schaufenster der Medienkunst in Osnabrück Von Elmar Stephan, dpa PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 27. April 2011 um 06:33 Uhr

Share

 

Die Ausstellung «Planet M» zum European Media Art Festival gibt neuen und etablierten Künstlern Raum. Auch japanische Kreative sind dabei. Eingeladen wurden sie vor dem Erdbeben in ihrer Heimat - durch die aktuellen Ereignisse gewinnen ihre Arbeiten an Brisanz.

 

Osnabrück (dpa/lni) - Stumpf klingt ein Schlag durch den dunklen Raum. Wie ein Metronom zerteilt das immer wiederkehrende Geräusch die Zeit. Dazu sind Bilder von rückwärts ablaufenden Explosionen zu sehen. Die eigenwillige Arbeit «The Irreversible» des Japaners Norimichi Hirakawa beschäftigt sich mit Vergänglichkeit. Zu sehen ist das Kunstwerk mit der gespenstischen Wirkung bis Ende Mai in der Osnabrücker Kunsthalle Dominikanerkirche bei der Ausstellung «Planet M» zum 24. European Media Art Festival.

 

Es sei keine Reaktion auf Erdbeben, Tsunami und den Atom-GAU gewesen, japanische Medienkünstler einzuladen, betont Kurator Alfred Rotert. Anlass sei das 150-jährige Bestehen der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und Deutschland in diesem Jahr gewesen. Als es in Japan zur Natur- und Atomkatastrophe kam, hatten die Ausstellungsmacher zunächst große Befürchtungen, dass die japanischen Künstler nicht kommen. Aber diese Angst sei nicht berechtigt gewesen, sagt Rotert. «Alle Projekte, die wir uns vorgenommen haben, sind auf dem Festival präsent.»

 

Der Atombombenabwurf auf Hiroshima wird nicht von einem Japaner thematisiert, sondern von dem französischen Nachwuchskünstler Jean Bonichon. Im Eingangsbereich der Kunsthalle hängt die Projektion «H-Shima»: Zu sehen ist eine Uhr, die Zeiger stehen auf viertel nach Acht - genau der Zeit, als am 6. August 1945 die Bombe über einem Hospital der Stadt abgeworfen wurde. Die Zeiger stehen still. Dafür bewegt sich das Ziffernblatt rückwärts um sie herum. Der Effekt soll den Betrachter verstören und ein Gefühl der Absurdität hervorrufen.

 

Einen thematischen Rahmen für die gezeigten Arbeiten gebe es dieses Jahr nicht, räumt Roterts Kollege Hermann Nöring ein. «Die gemeinsame Klammer ist, dass sie hier bei der Ausstellung gezeigt werden.» Festival und Ausstellung sollen eine Art Schaufenster aktueller Medienkunst sein.

 

Zu den bekannteren Künstlerinnen zählt die aus Südafrika stammende Candice Breitz, die seit 2007 als Professorin an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig arbeitet. Für ihre Arbeit «The Character» ließ sie vor der Kamera 15 indische Jugendliche über einen Charakter aus einem jeweils anderen Bollywood-Film reden. Im Zusammenschnitt ergibt sich der Eindruck, als ob alle über dieselbe Person sprächen.

 

Als Newcomer ist unter anderem der 1977 in Frankfurt geborene Marc Tobias Winterhagen mit von der Partie. Sein Kunstwerk heißt «The Machine». Dabei handelt es sich um eine Seilspringmaschine: Zwei Motoren werfen das Seil, Flatterbänder wirken als Absperrung. Heutzutage verbringen Kinder Zeit mit Gameboy oder Playstation. Fantasie, sich eigene Spiele ausdenken, gebe es heute kaum noch, erläutert der Künstler. So symbolisiere seine Maschine den Einbruch der Technik in die Fantasie: Der Apparat spielt quasi mit sich selbst und sperrt die Kinder aus.

 

Schließlich können die Besucher auch testen, ob sie selbst das Potenzial zum Künstler haben. Die Installation «Hall of Fame» des estnischen Künstlers Timo Toots errechnet auf statistischer Basis aus den persönlichen Daten aus dem Pass oder Personalausweis die Wahrscheinlichkeit, dass die betreffende Person Künstler-Talent hat.

 



Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.