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Donnerstag, 01. September 2011 um 04:38 Uhr |
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Hannover (dpa/lni) - Nach dem Land Niedersachsen will auch die Stadt Hannover mehr in die Erweiterung des Sprengel Museums investieren. Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) habe in einem Gespräch mit Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) eine Erhöhung des Beitrags um 1,86 Millionen Euro zugesagt, teilte die Stadt am Mittwochabend mit. Zuvor hatte das Land Niedersachsen eine weitere Million Euro zugesagt.
«Der Erweiterungsbau des Sprengel Museum bleibt ein wichtiges Projekt für die Kultur in Niedersachsen und in Hannover», sagte Weil. Wanka sagte: «Wir haben das Gespräch gesucht, um das Projekt Sprengel-Anbau wieder ins Rollen zu bringen.»
Stadt und Land wollen Weil zufolge weiter an der Realisierung des Projektes festhalten. Allerdings sei die Finanzierung der Mehrkosten von 3,5 Millionen Euro noch nicht abschließend gesichert.
Die Stadt Hannover als Bauherr hatte bei den Planungen vergessen, den üblichen Index für steigende Baukosten einzuberechnen. Damit hatte sich die Finanzierungslücke aufgetan. Der Kostenrahmen des Projekts liegt nun bei 28,5 Millionen Euro.
Ursprünglich war vereinbart, dass Stadt und Land je fünf Millionen geben. Zehn Millionen Euro sollen aus dem Efre-Fördertopf der Europäischen Union fließen, weitere fünf Millionen von privaten Sponsoren kommen.
Der Anbau soll Wanka zufolge die Voraussetzungen schaffen, dass das Museum mit seinen Ausstellungen zur bildenden Kunst auch im europäischen Maßstab glänzen kann.
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Donnerstag, 01. September 2011 um 04:38 Uhr |
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Magdeburg (dpa/sa) - Die umstrittene Kunststiftung des Landes wird neu geordnet. «Wir werden Lehren aus den Versäumnissen der Vergangenheit ziehen», sagte Sachsen-Anhalts Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD) am Mittwoch in Magdeburg nach einer Sitzung des Finanzausschusses. Unzulänglichkeiten in der Förderpraxis würden abgestellt, die Anlagestrategie überprüft.
Die Kunststiftung soll zeitgenössische Kunst fördern und vergibt Stipendien. Der Rechnungshof hatte die Arbeit der Stiftung, die 2006 vom Land mit mehr als acht Millionen Euro ausgestattet worden war, im Frühjahr massiv kritisiert. Auch die Qualifikation der Direktorin Manon Bursian und die Anlagepolitik waren in die Kritik geraten.
Die oppositionellen Linken teilte mit, die Erklärungen der Regierung im Finanzausschuss gäben Anlass zur Hoffnung, dass die fundamentale Kritik des Rechnungshofes Konsequenzen haben werde. Auch CDU- und SPD-Fraktion erklärten, in der Verwaltung der Stiftung seien Umstrukturierungen notwendig. So müsse die Förderpraxis um ein transparenten «Vier-Augen-Prinzip» ergänzt werden. Auch dürfe es nicht Aufgabe der Stiftung sein, mit Finanzanlagen zu jonglieren, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung der Abgeordneten Krimhild Niestädt (SPD) und Kay Barthel (CDU).
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