| Künstler inszenieren Wohnen in Mietshaus |
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| Dienstag, 09. August 2011 um 06:49 Uhr | ||
Offenbach (dpa/lhe) - Fotografien, Videoarbeiten und Installationen von sieben Künstlern verwandeln in den kommenden Wochen ein Offenbacher Mietshaus in einen Ausstellungsraum zum Thema Wohnen. Im Rahmen des Architektursommers Rhein-Main 2011 spielen die Künstler mit standardisierten Lebens- und Wohnstilen und zeigen den verborgenen Raum hinter den Wohnwelten, teilt die Stadt Offenbach mit.
Unter dem Motto «Uncanny Valley» («unheimliches Tal») wird etwa der Berliner Künstler Florian Neufeldt im Untergeschoss des Hauses einen doppelten Boden einziehen, den ein Roboter Loch für Loch durchbohren soll. Die Ausstellungsbesucher hören im leeren Zimmer darüber nur das Geräusch, das sie erst beim Hinabsteigen ins Untergeschoss zuordnen können. Jakob Sturm aus Frankfurt am Main zeigt in seinen Fotografien «Orte möglichen Wohnens», die sich zum Bebauen eignen. Sie wirken auf den Betrachter merkwürdig vertraut, da es sie in jeder Stadt zu geben scheint.
Wie er setzen sich alle sieben Künstler mit dem Wohnen in der Architektur auseinander und zeigen den Raum zwischen Künstlichkeit und Realität. Die Spuren der vorherigen Mieter des Hauses bleiben dabei erhalten, so sollen sich Kunst und Wirklichkeit überschneiden.
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