| Ahrenshooper Kunstauktion mit internationalem Flair |
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| Dienstag, 09. August 2011 um 06:49 Uhr | ||
Ahrenshoop (dpa/mv) - Kunstsammler aus aller Welt schauen an diesem Samstag nach Ahrenshoop. Zum 37. Mal startet die traditionelle Kunstauktion in dem kleinen Ort auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst mit Werken der Maler der mehr als 100 Jahre alten Künstlerkolonie. Der Schätzpreis aller 140 Gemälde, Zeichnungen und Grafiken liegt weit über 300 000 Euro. In Paris und in der Schweiz wird mitgeboten, wenn bei der Kunstauktion der Hammer fällt.
Damit Kunstsammler weltweit dabei sein könnten, seien in der Strandhalle zahlreiche Telefone geschaltet, berichtete Auktionator Guenter Roese. «Wir haben international bekannte Künstler wie Feininger und Grosz im Angebot, dazu viele Werke von den Gründern der Ahrenshooper Künstlerkolonie wie Paul Mueller-Kaempff, die bei Sammlern im Wert steigen.»
Zu ergattern sind auch Werke von Edmund Kesting, Max Kaus oder Ulrich Knispel. Dessen großformatiges Gemälde «Strand» entstand 1951, es gehört mit etwa 18 000 Euro zu den teuersten Angeboten der diesjährigen Auktion. Der damalige Kunstprofessor von Burg Giebichenstein war 1951 bei einem Studienaufenthalt in Ahrenshoop fristlos entlassen worden, seine Arbeiten wurden beschlagnahmt. Knispel floh kurz darauf nach Westberlin.
Noch bis zum 5. August können die Arbeiten in der Strandhalle und im Kunstkaten in Ahrenshoop besichtigt werden. Die Sonderdrucke und Plakate zur Kunstauktion sind bereits ausverkauft. Sie sind - nur in kleiner Auflage gefertigt - besonders begehrte Sammlerobjekte.
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